unterwegs

Mallorca zur Mandelblüte

2017/05/24

almondblossommallorca_1

Ist nun schon einige Wochen her und der nächste Urlaub ist wiederum fast in greifbarer Nähe aber dennoch wollte ich noch einige Bilder und Worte über unseren letzten Urlaub auf meiner Lieblingsinsel hier lassen. Es war der nunmehr vierte Mallorcaurlaub für mich und seit meinem ersten Urlaub dort wollte ich die Insel immer mal zur berühmten Mandelblüte besuchen. Die unzähligen Mandelbäume dort blühen von Mitte Januar bis etwa Anfang März. Die Blüte beginnt im Südosten und arbeitet sich dann nach und nach gen Westen vor bis sie zuletzt das Tramuntanagebirge erreicht. Wir waren in der zweiten Februarhälfte da und meine Angst, den Höhepunkt der Blüte zu verpassen hat sich glücklicherweise als unbegründet erwiesen.

Read More

Ein Spätsommer in Südfrankreich // St. Tropez, Grasse, Mougins, Nizza

2016/09/24

20160920-dsc_0100 collage-3 20160912-dsc_2357 20160917-dsc_2453

collage-4

20160915-dsc_2411

collage-5

20160920-dsc_0099

collage-2

Mitte September haben wir in Südfrankreich für 10 Tage ein altes Haus gemietet. Die Gegend: abgelegen, inmitten von schier endlosen Weinfeldern in hügeliger Landschaft. Mitten im Haut-Var, zwischen Mittelmeerküste im Süden und Verdonschlucht im Norden wurden die Tage abwechselnd verbracht mit Lümmeln am Pool bzw. wahlweise einfach mal „gar nichts“ machen und mit ausgedehnten Autotouren mal an die Cote d’Azur, mal in die Dörfer in die umliegenden Mittelgebirge.

Der erste und letzte Tag wurde in St.Tropez verbracht, ein Ort, der auf seltsame Weise den schmalen Grat zwischen Ursprünglichkeit und (Luxus-)Tourismus erfolgreich meistert. Irgendwie ist es ja auch unterhaltsam das Treiben auf den Bonzenjachten am Hafen bei einem Eis zu beobachten. Verliert man sich anschließend in der Altstadt, findet man sich zwischen Luxusläden und wirklich vielen schönen individuellen Shops wieder. Hier gibt es noch die traditionelle Boulangerie und auch Imbisse, in denen man für wenig Geld lecker essen kann. Ich könnte mir vorstellen hier nochmal einen Kurzurlaub zu verbringen.  Auf keinen Fall verpassen sollte man die Tarte tropezienne, ein Gebäck mit einer Art Briocheteig gefüllt mit einer süßen Creme und wahlweise noch mit Früchten serviert (Tarte tropezienne framboise war einfach nur himmlisch!!!). Es gibt eine Kette, die diesen Namen trägt und selbige Törtchen und andere schöne Sachen verkauft, aber prinzipiell gibt es die Tarte in fast allen Bäckereien an der Cote d’Azur.

Hinter St. Tropez auf einem Hügel liegt das Dörfchen Gassin, welches mit seinen verwinkelten Gässchen und schön begrünten Häusern einfach nur schön anzuschauen ist. Außerdem hat man einen fantastischen Blick auf das immerblaue Mittelmeer.

Einen anderen Tag ging es nach Nizza. Hier schlenderten wir entlang der berühmten Promenade Anglaise hinein in ein Wirrwarr von vielen Menschen (Touristen) und engen, schier unüberschaubaren Gassen. Nizza habe ich als sehr schön aber auch ziemlich hektisch empfunden. Da wir nur einen halben Tag da waren, haben wir uns einfach nur durch die Innenstadt treiben lassen und uns den Markt angeschaut. Nizza richtig erfasst habe ich in der kurzen Zeit sicherlich nicht, hierher würde ich gerne nochmal zurückkommen.

Dann waren wir noch in Grasse, der Parfumstadt, die ihre besten Tage sicherlich schon hinter sich hat. Ein wenig heruntergekommen wirkt Grasse aber irgendwie macht das sicherlich auch den Charme dieser kleinen Stadt aus. Überall gibt es Parfum- und Seifenläden. Das Parfummuseum fand ich ganz interessant (kann man sich angucken) aber deutlich mehr beeindruckt hat mich der Garten des Parfummuseums einige Kilometer außerhalb von Grasse. Hier hätte ich persönlich stundenlang umherschweifen können, um mich an den Blumen zu erfreuen. Leider war im September schon viel verblüht. Es gab zig verschiedene Rosen und auch ein großes Lavendelfeld (welches natürlich auch nicht mehr in Blüte stand). Im Frühsommer muss es hier noch schöner sein!

Fährt man vom Garten des Parfummuseums noch einige Kilometer weiter erreicht man das wunderschöne Bergdorf Mougins, welches auch nicht mehr weit von Cannes entfernt liegt. Das Dorf hat sich herausgeputzt, die Straßen sind sauber und hier gibt es  keine abgeblätterten Hausfassaden, wie in so vielen anderen Orten der Cote d’Azur. Das Dorf ist für seine zahlreichen Restaurants bekannt (und dafür, dass man sich während der Filmfestspiele in Cannes, gerne zum Dinner hier im Hinterland trifft). Ein Ort zum Verweilen!

4 Tage in Ahrenshoop (unterwegs auf dem Fischland und Darss, Teil 2)

2016/04/19

ahrenshoopf

Erst einen Monat her ist unser Kurzurlaub in Ahrenshoop, doch könnte es genauso gut ein viertel Jahr sein. Irgendwie verbinde ich diese vier Tage an der Ostsee kurz vor Ostern noch mit dem Winter, kalt und stürmisch. Jetzt ist Frühling und dennoch würde ich gerne sofort in’s Auto steigen und ein paar warme Frühjahrstage auf dem Darss verbringen. Wer dort Urlaub macht, hat nicht nur viel Freude an dem kleinen Künstlerort, auch die Umgebung ist traumhaft schön.

stralsund b

S t r a l s u n d

Ist man einmal oben, lohnt sich auf jeden Fall der Abstecher nach Stralsund. Dieses schnuckelige Hansestädtchen liegt etwa 70 km, eine gute Autostunde, östlich von Ahrenshoop und verzückt mich jedes Mal auf’s Neue mit schönen, kleinen von bunten Häusern gesäumten Kopfsteinpflasterstraßen. Gerne gehen wir am verschlafenen Hafen spazieren mit Blick auf die Strelasundquerung gen Rügen. Einen Kaffee genießt man entweder in der Bäckerei Junge, in welcher auch das Frühstück sehr gut schmeckt oder wer es lieber etwas mehr indie mag, im Kaffee Monopol. Gute Buchempfehlungen erhält man in der +Buch Buchhandlung (für die Muttis unter euch, hier gibt’s auch eine schöne Auswahl an Kinderbüchern). Links und rechts daneben gibt’s noch einen schönen Keramikladen und auch ein Kaffee. Ansonsten soll noch das Ozeaneum wirklich schön sein aber bis heinein geschafft haben wir es bei unseren zahlreichen Besuchen noch nie (nächstes Mal!).

fahhrradtourwäsche 1

D e r D a r s s

Zurück in Ahrenshoop solltet man sich unbedingt für ein oder zwei Tage ein Fahrrad ausleihen und den schönen Darss und das Fischland erkunden. Eine (Halb)Tagestour führt durch den Wald hinter der Küste zu dem kleinen Leuchtturm im Darßer Ort. Den Rücken zum Meer gekehrt geht es Richtung Bodden über Wieck nach Born. Born ist wahrscheinlich einer der weniger touristisch erschlossenen Orte des Darsses. Hier gibt es zwar auch einige Ferienhäuser und Restaurants/ Cafés, jedoch liegen diese zwischen den Rohrdachhäuschen und Gehöften der Borner gut versteckt. Ausser einem kleinen Boddenhafen gibt es eigentlich nicht viel zu sehen ausser ausser weiten Wiesen, einigen Pferden und vor allem viel Ruhe, aber in meinen Augen macht das den Charm dieses kleinen Ortes aus. Hier könnte man es auch gut ein paar ruhige Tage aushalten. Zurück gen Ahrenshoop geht’s dann über einen gut angelegten Radweg entlang des (windigen) Bodstedter Boddens.

fahrrad ahrenshoopahrenshoop b

W u s t r o w

Hat man keine Lust mehr auf Fahhrrad fahren, lohnt sich auch ein Spaziergang in den Nachbarort Wustrow. Hin entlang am Meer, zurück am Bodden oder andersrum. In Wustrow kann man auch ganz prima schöne Häuser und Gärten bestaunen. Außerdem gibt es dort eine kleine Backsteinkirche, von deren Turm man einen freien Blick über den ganzen Darss hat. Hier geht es wieder ein bisschen touristischer zu und man kann in kleinen Geschäften bummeln oder sich die Haare auf der Seebrücke zersausen lassen.

hammonia hamburg kirche wustrowkatze auf dem dach

Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Reise an den Darss! Habt noch eine schöne Woche.

4 Tage in Ahrenshoop (unterwegs auf dem Fischland & Darß, Teil 1)

2016/03/27

20160320-DSC_1698

Ahrenshoop collage 1

Zur linken Seite die raue Ostsee, zur rechten Seite der ruhige Saaler Bodden. Schon die Anfahrt mit dem Auto nach Ahrenshoop auf dem Fischland ist ein Erlebnis für sich. Fischland-Darß-Zingst ist die schönste Halbinsel an der deutschen Ostsee (ist tatsächlich so!) – eine schmale Landzunge, welche zum großen Teil aus Nationalpark  besteht. Ahrenshoop liegt genau an der Grenze zwischen dem Fischland und dem Darß und ist weithin bekannt als Künstlerort. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts war Ahrenshoop Heimat einer Handvoll Künstler, die von der Unberührtheit des Landstriches und den Lichtverhältnissen an der Küste begeistert waren. Klein wie ein Dorf, beherbergt es heute zahlreiche Galerien, ein eigenes Kunstmuseum und eine Menge gemütlicher Einkehrmöglichkeiten.

Ahrenshoop muscheln

strand

Ahrenshoop Collage 2

Wo wohnen?

In Ahrenshoop gibt es zahlreiche Ferienwohnungen, Ferienhäuser und auch einige Bed & Breakfasts und Hotels. Wir haben uns für die Ferienwohnung im „alten Backhaus“ entschieden. Bewusst ohne Internet und mit traumhaften Blick auf dem Bodden liegt das Backhaus im Ortsteil Niehagen, etwas außerhalb des Zentrums. Einfach eingerichtet aber mit Allem was man zur Selbstversorgung braucht und sauber war es auch – wir waren sehr zufrieden mit der Wohnung.

Hier noch andere schöne Unterkünfte, die mir auch meiner Reisevorbereitung begegnet sind:

  • Ferienhaus Meersinn: super stylishes und modernes Interieur! Liegt allerdings mitten in einer dicht bebauten Bugalowsiedlung, in der es im Sommer sicherlich sehr laut wird. (wir sind einmal vorbeigelaufen und haben es uns von aussen angeschaut)
  • Das Seehaus : viel zu groß für nur 2 Personen und auch nicht gerade günstig aber wirklich das schönste Ferienhaus, welches mir auf meiner Recherche begegnet ist. Bestimmt toll für Familien oder wenn man in einer kleinen Gruppe reist.
  • Der Charolottenhof: kleines, sehr geschmackvoll eingerichtetes Hotel in mittlerer Preisklasse im Ortkern von Ahrenshoop. Ich denke für Paare ist es sicherlich gut geeignet.
  • The Grand: Das Luxushotel in Ahrenshoop, von außen optisch nicht wirklich ansprechend aber soll wohl doch sehr schön sein (Zimmer, Frühstück  und vor allem der Spa-Bereich). Hanna vom Blog Mint und Meer kann Schönes vom Hotel berichten.

buhne 12_title

Schönes in Ahrenshoop:

  • Buhne 12: schönes Bistro/Café mit wunderbarem Ausblick auf die Ostsee. Sowohl im Sommer als auch im Winter lohnt sich ein Besuch. Wir haben gut eingepackt in Fleecedecken draussen gesessen und einen der ersten schönen Frühlingstage genossen.
  • Das Räucherhaus: kleines, uriges Fischrestaurant direkt am ruhigen Althäger Hafen (Boddenseite). Trotz Nebensaison gab es am Wochenende reichlich Bestellungen für die Tische,  in der Hauptsaison sollte man für den Abend auf jeden Fall reservieren.
  • Das Kunstmuseum in Ahrenshoop: übersichtliche, doch für die Ausmaße des Ortes beachtliche Ausstellung vor allem mit Werken der Künstlerkolonie aber auch wechselnde Ausstellungen. Der Eintritt ist mit 8 Euro relativ teuer, da man in 1 -1 1/2 Stunden eigentlich durch ist aber die Dauerausstellung ist wirklich sehenswert. Auch architektonisch ist das Kunstmuseum ein Highlight für sich.
  • Bunte Stube: kann man bei einem Spaziergang durch den Ort nicht verfehlen. Tolles, einzigartiges Buchgeschäft in welchem die Bücher eher nach dem Zufallsprinzip oder themenorientiert geordnet sind. Das „Durcheinander“ lädt sehr zum Schmökern und verweilen ein.

Processed with VSCO with hb1 preset

 

Ansonsten ist die wirklich schön aufgemachte Webseite von Ahrenshoop sehr hiflreich. Im zweiten Teil geht’s um das Ahrenshooper Umland. Euch noch schöne Ostern!

Advent in Kopenhagen

2015/12/23

20151220-DSC_1039Trübe Tage und vor allem kurz sind sie. Schnee auch hier nicht in Sicht dafür weht ein kalter Wind herein vom Øresund und findet seinen Weg bis in die schmalen Gassen zwischen hohen Backsteinbauten. In den langen Nächten spendet Licht Trost. Ein warmer Schein aus dem Inneren der Zimmer füllt viele der großen Fenster aus. Manchmal lugt die Spitze eines Weihnachtsbaumes durch die Scheiben, Kerzen wohin das Auge blickt.

Ich habe mir dieses Jahr einen vorweihnachtlich, viertadventlichen Kurzurlaub in Kopenhagen gegönnt. Ganz alleine! Die Entscheidung kam spontan irgendwann im Anfangnovemberblues. Das dringende Bedürfnis nach ein bisschen Nordlichkeit hatte  Überhand genommen. Spaßenshalber also mal geguckt was so ein Flug nach Kopenhagen kostet- gar nicht so teuer!- nicht lange überlegt (Kopf ausschalten ist manchmal auch ganz gut) und kurzerhand geklickt. Gebucht! So einfach ist das.

Übernachten:

Zwei herrliche Nächte habe ich in dem Bed & Breakfast Sankt Annæ verbracht. Das St. Annæ ist eine sehr kleine Pension mit lediglich fünf Zimmern. Das Haus ist super schmal und es gibt nur je ein Zimmer pro Stockwerk (außer im Erdgeschoss). Die Zimmer sind extrem geschmackvoll eingerichtet (typisch dänisch). Eigentlich finden sich nur antike Möbel in den Zimmern, alte Holztische, echte Gemälde, knarrende Dielenböden.

Das Hotel liegt im schönen Stadtteil Christianshavn, von hier aus ist eigentlich alles gut zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad erreichbar. Billig ist es, wie überall in Kopenhagen, auch im St. Annæ’s nicht aber im Vergleich zu anderen Unterkünften auch nicht übermäßig teuer. Eine individuelle Bleibe die ich zu 100% weiterempfehlen kann.

Processed with VSCOcam with f2 preset

Processed with VSCOcam with f2 preset

Café und Kuchen:

Ganz wichtig Verpflegung in Form von Kaffee (eigentlich immer teuer in Kopenhagen) und Gebäck.

  • Lagkagehuset: Gibt’s gleich mehrfach in Kopenhagen (praktischerweise auch gleich um die Ecke vom St. Annæ’s) und auch woanders in Dänemark. Wer die üppige Auslage im Schaufenster sieht wird nicht anders können als schnurstracks hinein zu spazieren. Alles was ich aß hat geschmeckt (Plunderteilchen, eine Art Franzbrötchen, Kuchen…)
  • The coffee collective / Jaegersborggade 10: Bester Kaffee. Punkt.
  • sweat treat / Sankt Annæ Gade 3A: Ganz kleiner Laden mit wirklich gutem Frühstück.

Sightseeing:

Ich war nicht allzu lange in Kopenhagen. Während ich mich am ersten Tag habe treiben lassen (einfach mal so ohne Ziel loslaufen), stand am zweiten Tag Tourikram auf dem Programm. Dafür habe ich mir eine schöne Rundroute ausgesucht:

Als allerallererstes habe ich mir den Nyhavn angeguckt. Das ist der kleine Kanal mit den vielen schmalen bunten Häusern- ein Motiv, das man von unzählichen Kopenhagenbildern kennt- natürlich habe auch ich ein Foto gemacht. Weiter ging es zum Rundetaarn, ein runder Turm ohne Treppen. Der damalige König (Christian IV.) wollte nämlich unbedingt mit dem Pferdchen oder der Kutsche hinauf um in die Sterne zu schauen. Der Weg  nach oben ist komplett gepflastert und führt in etwas über 200 m spiralförmig auf die Spitze, von der man einen schönen Blick über Kopenhagen hat. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum Rosenborg Schloss. Man kann zwar reingehen und die königlichen Gemächer bestaunen, ich habe es aber bei einem Spaziergang durch die großzügig angelegte Parkanlage belassen. Bis zur kleinen Meerjungfrau ist es nun ein kleines Stück aber man passiert auf dem Weg dorthin wunderbare kleine Straßen mit vielen schmalen bunten Häusern (die alle höchst geschmackvoll geschmückt waren in der Vorweihnachtszeit). Die lille Havfrue ist dann doch wirklich sehr lille  und ich fand es irgendwie lustig, dass sie so viele Menschen davor gedrängelt haben um mal schnell ein Selfie mit der Kleinen zu machen.

Schließlich gibt es noch einige tolle Museen, in die es sich sicher lohnt hineinzugehen. Ich habe es leider nur in die Glyptothek geschafft, weil Montag ja alle Museen geschlossen haben. In der Glyptothek gibt es Gemälde (vor allem dänischer und französischer Maler) und auch archäologische Funkstücke, sowie eine überaus große Anzahl an Skulpturen aus der Zeit 3000 v.Chr bis 500 n.Chr. zu bestaunen. Gerne wäre ich noch in die Hirschsprung-Sammlung gegangen ( Gemäldesammlung), mir das Schloss Amalienborg angeschaut, in die königliche Bibliothek (der schwarze Diamant) gegangen und und und aber zweieinhalb Tage sind dann doch recht begrenzt

Processed with VSCOcam with f2 preset

Processed with VSCOcam with f2 preset

Shopping: Kopenhagen ist ein Shopping-Mekka! Es gibt wirklich un-zählige kleine Läden voll hübscher Sachen, die man mal mehr, mal weniger braucht. Die Haupteinkaufsstraße ist die Strøget (=Strich) und ist mit etwa 2 kilometern die längste Fußgängerzone Europas. Hier gibt es alles, wirklich alles, was das Herz (vor allem das weibliche) begehrt. Während sich auf der Strøget eher die großen Ketten niedergelassen haben, finden sich in den Nebenstraßen zahlreiche individuelle kleine Shops.

Interieur:

  • Hay House /Østergade 61 und/oder Hay Mini Market / Pilestraede 29-31
  • Illums Bolighus / Amagertorv 10
  • Notre Dame / Nørregade 7
  • Stilleben / Niels Hemmingsens Gade 3
  • Retrovilla / Naboløs 1
  • Liebe / Kompagnistræde 23

Klamotten:

  • samsø samsø / Købmagergade 44 & Studiestræde 13 & Pilestræde 8C
  • & other stories / Amagertorv 29
  • COS / Østergade 33

20151220-DSC_1055

20151220-DSC_1056

20151220-DSC_1068

 

Spätsommer in Dänemark

2015/09/10

16Ein sehnsüchtig erwarteter Urlaub, Anfang August im Land der glücklichsten Menschen der Welt. Dänemark! Es war eine lange Fahrt bis an die dänische Nordseeküste in Midtjylland zwischen Rinkœbing und Ulfborg, doch belohnt wurden wir mit einem schmucken roten Backsteinhäuschen, welches von einem riesigen Waldgrundstück gesäumt wurde. Im hinteren Teil des Gartens wurden wir von Unmengen an Blaubeersträuchern überrascht, die nur darauf zu warten schienen von den gerade erst reif gewordenen Beeren befreit zu werden.

Ansonsten haben wir uns eine Menge frischer Seeluft um die Nase wehen lassen, unsere Käsebeine beim Fahrradfahren gebräunt und die Füße in der kalten Nordsee erfrischt. Zum Baden in der rauen See hat es dann doch nicht gereicht aber zum Sonnen in ausgehangenen Gartenliegen war das Wetter gerade richtig.

Auch auf der anderen Seite gab es Wasser. Der Nissumfjord und der Stadil Fjord überraschten uns mit vielen kleinen Häfen, die idyllisch in einer riesigen Schilflandschaft versteckt lagen. Meist waren nur wenige Fischer unterwegs und die alten Boote lagen faul am Steg. Dänische Geruhsamkeit, eben rigtig hyggelig! Und immer tauchten wieder zwischen reifen Roggen- und Gerstenfeldern die wunderschönsten Backsteingehöfte auf. Wirklich eine Gegend zum Verlieben und Wiederkommen.
26 23 22 19 18 17 158

f e c b a 11 9 4 3

Theme by Blogmilk + Coded by Brandi Bernoskie