Frühstück

Aus dem Winterschlaf (Frühstücksschale mit Joghurt, Brombeeren und karamellisierten Birnen)

2016/02/21

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Wie eine Haselmaus. Sich richtig Speck anfressen und dann von Oktober bis März einfach durchschlafen, eingemummelt in einer warmen Höhle. Eigentlich wäre das manchmal ganz schön. Aber dann würde man ja wiederum die schönen Wintertage verschlafen, klare Luft und schneebedeckte Landschaft. Ach halt! Hier gibt’s ja momentan gar keinen richtigen Winter. Regen, maximal Schneegriesel der schnell zu traurigem Matsch am Straßenrad wird und Temperaturen zwischen 0 und 5 Grad. Dann doch lieber Frühling. Bitte komm schnell.

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F r ü h s t ü c k s s c h a l e   m i t   J o g h u r t ,   B r o m b e e r e n

u n d   k a r a m e l l i s i e r t e n   B i r n e n

Zutaten:

  • grichischer Joghurt
  • 2-4 EL Haferflocken (eigentlich wieviel ihr wollt)
  • Brombeeren
  • 1 Birne
  • 1 EL Butter
  • 1 EL brauner Zucker
  • Vanilleextrakt

Zubereitung:

Die Haferflocken in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten, bis sie etwas Farbe angenommen haben. Geröstete Haferflocken beiseite legen und 1 EL Butter in die Pfanne geben und auf mittlerer Hitze zerlassen. Die Birne in dünne Scheiben schneiden und in die zerlassene Butter legen. 1 EL Zucker über die Birnen streuen und diese nun einige Minuten in der Butter (sollte etwas gebräunt sein) karamellisieren, gegen Ende noch einige Tropfen Vanilleextrakt darüber tröpfeln. Die Birnen schließlich etwas abkühlen lassen und im Anschluss zusammen mit den anderen Zutaten in einer Schüssel arrangieren.

Buchweizen Porridge mit Kokosmilch und Erdbeeren

2015/02/07

Buchweizen Porridge

Ein Frühstück, das schon ein wenig den Frühling anklingen lässt.  Ein bisschen gedulden müssen wir uns leider noch für frische Beeren aber im Buchweizen Porridge sehen die Kollegen aus dem Tiefkühlfach auch nicht schlecht aus. Im Gegensatz zum beliebten Haferflocken Porridge schmeckt die Variante mit Buchweizen deutlich herber, nussiger. Die Zubereitung ist aber mindestens genauso einfach wie beim herkömmlichen Porridge. Der Buchweizen wird über Nacht aufgeweicht und am nächsten Morgen einfach mit ein paar weiteren Zutaten in den Mixer geworfen. Ein Frühstück also, das wunderbar einfach gemacht ist.

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Ergibt eine Portion (Inspiration von hier)

  • 80 g Buchweizen + etwas Wasser
  • 50 ml Kokosmilch
  • eine Handvoll Erdbeeren
  • 3 EL Honig
  • ein paar Mandeln, gehackt

Am Abend vorher den Buchweizen mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen lassen.

Am nächsten Morgen den Buchweizen gründlich mit kaltem Wasser abspülen. Zusammen mit einem guten Schuss Kokosmilch, einigen Erdbeeren und Honig in den Mixer geben und gründlich pürieren. Eventuell Abschmecken und etwas mehr Honig oder noch ein paar Beeren mit zugeben. Der Konsistenz sollte nicht zu flüssig sein

Die gehackten Mandeln kurz anrösten und zusammen mit einigen Erdbeeren auf das Porridge geben.

 

Mandel-Honig-Müsli mit Chia-Samen

2015/01/07

Eine Ode an den Januar.

So sehr ich den Dezember mit seiner ganzen Vorweihnachtlichkeit liebe und mich jedes Jahr auf’s Neue auf diesen letzten Monat des Jahres freue, so sehr weiß ich inzwischen auch die Stille des Januars zu schätzen. Der Dezember ist laut, vollgepackt, maßlos und auch ein bisschen chaotisch. Ich glaube viele kennen das Gefühl, ist die Weihnachtsdeko erstmal wieder in den hintersten Ecken verstaut fühlt sich das Leben gleich ein bisschen leichter an, als hätte man einen riesigen Rucksack mit all dem Gepäck des vergangenen Jahres abgenommen. Der Januar kommt wie ein weißes Blatt Papier daher, man hat volle 365 Tage, die man füllen kann wie man will. Ich finde, ein guter Anfang gibt einem gleich ein besseres Gefühl.

Ein guter Anfang für den Tag ist auch mit einem leckeren, vollwertigen Frühstück gemacht. So ein Müsli ist wirklich schnell zubereitet und es gibt hunderte Variationen. Als Grundzutaten braucht man kernige Haferflocken und Pflanzenöl (das theoretisch auch durch flüssige Butter ersetzt werden kann) und was zum Süßen, wie Honig, Zucker oder Sirup. Der Rest liegt ganz an euch. Kokosraspeln, Nüsse, Schokostückchen und und und. Ich habe mich diesmal für ein Honig-Mandel-Müsli entschieden.

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Mandel-Honig-Müsli mit Chia-Samen

Zutaten:

  • 100 g Pflanzenöl
  • 100 g Honig
  • 200 g Kernige Haferflocken
  • 150 g Mandeln, grob gehackt
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Zimt
  • 150 g Trockenfrüchte, grob gehackt
  • 2-3 EL Chia-Samen

Zubereitung:

Den Ofen auf 165 Grad vorheizen.

In einem kleinen Topf das Öl zusammen mit dem Honig kurz aufkochen lassen, dabei ständig rühren. Etwas abkühlen lassen.

In einer großen Schüssel die Haferflocken mit dem Salz und Zimt vermischen, dann die Honig-Öl-Mischung hinzugeben und mit einem großen Löffel gut durchrühren.

Die Mischung auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verstreichen und etwa 25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Mandeln in einer Pfanne goldbraun rösten und während der letzten 5 Minuten Backzeit zu den Haferflocken auf’s Backblech geben.

Nach der Backzeit die getrockneten Früchte und Chia-Samen hinzugeben und in einem luftdicht verschlossenem Gefäß lagern.

Nuss Ciabatta

2014/09/05

Frisches Brot, direkt aus dem Ofen!

Es gibt viele schöne Dinge auf der Welt, ein frischgebackenes Brot ist eines davon. Der Duft und die Konsistenz sind einzigartig. Früher habe ich nie viel Wert auf Brot gelegt, Hauptsache weich und mit irgendwas belegt. „Nur“ Brot gab es bei mir nie, das was mir immer viel zu trocken, zu unspektakulär. Mittlerweile haben sich die Dinge geändert. Zum Guten, wie ich finde!

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Inzwischen weiß ich ein gutes Brot zu schätzen und mindestens genauso gut wie ein aufwändig zubereitetes Mahl am Abend schmeckt mir das buchstäbliche Abendbrot. Frisch gebacken reichen mir nur Butter und vielleicht etwas Salz um die Brotzeit perfekt zu machen. Zu Ciabatta schmeckt auch Olivenöl ausgezeichnet.

Die Arbeitsschritte sind recht simpel und schnell gemacht, allerdings muss der Hefeteig zweimal gehen. Einmal direkt nach dem Kneten, bis sich seine Menge in etwa verdoppelt hat. Das geht besonders gut an einem warmen Ort. Wenn es schon kühler in der Wohnung ist (Stichwort Herbst), dann heize ich den Ofen etwas an ( 30 Grad in etwa) mache ihn wieder aus und stelle den Teig abgedeckt hinein. Das funktioniert meist sehr gut. Anschließend werden aus dem Teig zwei längliche Laiber geformt. Wer für sich alleine bäckt, dem reicht sicherlich auch die halbe Menge an Zutaten. Die Ciabattas müssen dann noch einmal etwa eine halbe Stunde gehen, bis sie endgültig gebacken werden können.

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Nach einem Rezept von hier, etwas abgewandelt.

Zutaten:

  • 250 g Weizenmehl
  • 250 g Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 270 ml warmes Wasser
  • 50 ml Buttermilch, Zimmertemperatur
  • 2 EL Walnussöl
  • 50 g Nüsse, grob gehackt

Zubereitung:

  1. Mehl und Trockenhefe in einer großen Schüssel gründlich vermischen. Restliche Zutaten hinzugeben und etwa 5 Minuten kneten, bis der Teig eine fedrige Konsistenz hat. Abgedeckt (an einem warmen Ort) gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat (etwa 1 1/2-2 Stunden).
  2. Teig nochmal durchkneten und zu zwei länglichen Laiben formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit einem feuchten Handtuch abdecken und noch einmal etwa 30 Minuten gehen lassen,
  3. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine ofenfeste Schale mit etwas Wasser in den Ofen stellen und die Ciabattas etwa 35 Minuten backen.

Tipps:

  • Beim Teig etwas nach Gefühl gehen. Am Anfang ist er eher feucht und wird mit dem Kneten fester. Erscheint er dennoch zu feucht, einfach etwas Mehl dazugeben.
  • Das Walnussöl lässt sich selbstverständlich zu anderes Öl ersetzen (Olive, Sonnenblume o.ä.)
  • Statt dem Päckchen Trockenhefe kann man auch die entsprechende Menge an frischer Hefe nehmen

Koldskål mit gerösteten Haferflocken

2014/07/30

Findet ihr es auch so interessant wie ich während des Urlaubs in anderer Länder Supermärkten zu stöbern?

Vor zwei Jahren habe ich dabei in Dänemark zum ersten Mal die Koldskål entdeckt. Damals stand ich ziemlich ratlos aber neugierig vor den zahlreichen Milchprodukten im Kühlregal, deren Namen und Zutaten sich mir dank mangelnder Dänischkentnisse leider nicht erschlossen.

Koldskål med Tykmaelk og Aeg, aha. Zudem mit 20 g Minikammerjunkere, ach so ist dasPudding? Milch? Etwas dazwischen? Und was könnten wohl Kammerjunkere sein.

Neugier und Appetit siegten und so stellte sich heraus, dass Koldskål nichts anderes als Kaltschale bedeutet und zudem überaus lecker schmeckt. Im damaligen Fall enthielt diese Dickmilch (Tykmaelk) und Ei (Aeg). Dazu gab’s 20 g leckerer kleiner Kekschen aus Mürbeteig (=Kammerjunkere). Google sagt, dass unsere dänischen Freunde die süße Milchsuppe gerne im Sommer zu jeder beliebigen Tageszeit essen. Dort gibt es sie meist fertig in verschiedenen Geschmacksrichtugen  zu kaufen.

Hier leider nicht, deswegen habe ich mir meine eigene kleine Koldskål-Version zusammengemixt, die ich seitdem gerne an heißen Tagen löffel. Dazu wird ein wenig Buttermilch mit Joghurt verrührt, was meiner Meinung nach Geschmack und Konsistenz ohne den Einsatz von Ei am nähsten kommt. Die Kaltschale kann statt Zitrone auch mit etwas Vanille zubereitet werden.

Wer noch die Kammerjunkere dazu essen möchte, der macht einfach einen süßen, vanilligen Mürbeteig (wie für Plätzchen), formt diesen zu einer Rolle und schneidet davon kleine Stücke ab. Bei mir gibt’s stattdessen geröstete Haferflocken in Honig dazu.

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Zutaten:

  • 200 ml Buttermilch
  • 100 g Joghurt pur
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2-3 EL Zucker
  • 150 g Haferflocken
  • 1 EL Honig
  • Beeren oder anderes Obst

Zubereitung:

  1. Die Haferflocken mit dem Honig gut vermengen und in einer Pfanne auf mittlerer Hitze einige Minuten rösten, bis sie sich braun verfärben. Dabei unbedingt öfter umrühren, da die Haferflocken schnell anbrennen können.
  2. Für die Kaltschale Buttermilch, Joghurt, Zitronensaft und Zucker gut verrühren.
  3. Kaltschale, Blaubeeren und Haferflocken zusammen servieren.

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Overnight Oatmeal mit Kokosmilch

2014/06/11

Irgendwie habe ich das Frühstücken in der letzten Zeit vernachlässig. Warum? An fehlender Zeit kann es nicht liegen, denn davon habe ich momentan eigentlich genug. Die nächste logische Schlussfolgerung wäre dann also, seien wir ehrlich, Faulheit. Wie gut dass ich kürzlich über Okkah’s Kokosmilch Porridge gestolpert bin und mich plötzlich daran erinnerte, dass ich Haferbrei eigentlich ganz gerne mag. Haferbrei klingt leider um ein vielfaches ekliger als er tatsächlich schmeckt, deshalb bleiben wir doch lieber beim schnittig klingenden Porridge oder auch dessen kleiner Schwester dem Overnight Oatmeal.

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Wer also (wie ich) keine Lust hat die Haferflocken in einem Topf extra aufzukochen oder wer sie im Sommer sowieso lieber kalt ist, braucht einfach nur zwei simplen Schritten zu folgen. Es ist fast schon größenwahnsinnig dies als „Rezept“ zu bezeichnen. Man kombiniere lediglich Flüssigkeit nach Wunsch und Haferflocken (die zarten!), mische sie gut durch und stelle sie über Nacht in den Kühlschrank. Voilà! Schon ist das Frühstück fertig und man hat dafür gerade mal zwei Minuten in der Küche gestanden.

Zutaten (für eine Portion)

  • 160 ml Kokosdrink*
  • 40 g zarte Haferflocken
  • 1/2 TL Chia-Samen (optional, hatte ich gerade da und schadet nicht)
  • 2 großzügige Spritzer Agavendicksaft zum Süßen
  • einige Erdbeeren
  • einige Mandeln, grob gehackt

Zubereitung:

  1. Am Vorabend Kokosmilch und Haferflocken gut vermischen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. (Am praktischen ist es, wenn man ein Glas oder eine Dose nimmt, diese gut verschließt und kräftig schüttelt.)
  2. Am nächsten Morgen Haferflocken nochmal kräftig durchrühren, mit Agavendicksaft süßen und mit Erdbeeren und gehackten Mandeln servieren.

*Ich habe den Kokosnussdrink von Alpro genommen. Das ist im Endeffekt verdünnte Kokosnussmilch mit ein bisschen Reisdrink gemixt. Mir schmeckt es besser als pure Kokosnussmilch. Selbstverständlich kann man hier auch normale Kokosmilch nehmen und diese einfach selbst mit Wasser verdünnen (der mit einem anderen Milchdrink).oatmeal6

Schnelle Sonntagsbrötchen aus Quark-Öl-Teig

2014/03/09

Kein Brot mehr im Haus? Keine Lust am Sonntag Morgen zum Bäcker zu gehen? Überhaupt keine Lust das Haus zu verlassen? Ja. Ja. Ja! Wer wie ich keine Probleme hat durchaus mal einen ganzen Tag in Gammelklamotten im Bett oder auch wahlweise auf der Couch zu verbringen der kennt vielleicht das Dilemma. Was ist ein Sonntag ohne Sonntagsfrühstück? Ein halber Sonntag? Ein Cornflakes-Sonntag? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich am Wochenende gerne ausgiebig frühstücke und das an üppig gedeckter Tafel. Idealerweise wartet dann ein dampfender Milchkaffee auf mich und ein großes Glas Orangensaft. Mindestens zwei Marmeladensorten, Wurst und Käse gehören auch auf den Tisch. Zum Schluss dann das regelmäßig das obligatorische Nutella-Brötchen für den schokoladigen Nachhall.

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Dass ich meine Liebe für Quark-Öl-Teig (wieder-)entdeckt habe ist ja nichts Neues, gab’s vor kurzem doch schon süße Teilchen (die ich ganz kreativ „süße Sonntagsbrötchen“ genannt habe) aus ebendiesem so einfachen Teig. Hier folgt nun also die neutrale Variante. Read More

Kleines, skandinavisches Müslibrot

2014/02/06

Schon wieder ein Frühstücksrezept?

Schon wieder ein Frühstücksrezept. Punkt. Ich kann mir nicht helfen, aber das Frühstück ist nun mal meine liebste Mahlzeit des Tages. Auch, wenn es an manchen Tagen erst zur Mittagszeit stattfindet. Dann und wann freue ich mich sogar schon wie ein kleines Kind am Vorabend beim Zubettgehen auf das Frühstück am nächsten Morgen. Unnormal? Vielleicht. Möglicherweise sollte ich auch einfach nicht mehr hungrig in’s Bett gehen.

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müslibrot3Andererseits ist die Vorfreude doch berechtigt, wenn einen am Morgen ein richtig köstliches Frühstück erwartet. Heute gab es bei mir so ein Vorfreude-Frühstück. Der Haken war, dass es mich nicht erwartete. So ein Brot bäckt sich leider nicht von allein. Das gute Stück braucht seine Zeit, typisch Hefeteig eben, bis es schön aufgegangen ist. Praktisch veranlagte und vorausschauende Menschen (nicht so wie ich), können den Hefeteig schon am Vorabend zubereiten und den Teig ganz gemütlich über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Dann hat man am nächsten Morgen nur noch die Hälfte der Arbeit.

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Gebackene Haferflocken

2014/01/30

Endlich schneit es!

Kleine Flocken fallen federleicht vom Himmel, nach und nach bedeckt sich gefrorener Boden mit Schnee. Aus grau wird weiß. Die Welt scheint für einen kurzen Moment stehen zu bleiben, während um einem herum der Zauber seine Wirkung vollbringt. Aus der Ferne klingen quietschende Kinderschreie, endlich kann der fast vergessene Schlitten aus dem Keller geholt werden. Wie gerne würde auch ich mal wieder rodeln gehen.

Ein bisschen magisch ist er schon, der erste richtige Schnee des Winters.

Vielleicht hab ihr die Gelegenheit ebenfalls nicht ungenutzt gelassen und habt einen ausgedehnten Winterspaziergang unternommen? Dann wisst ihr bestimmt auch, wie gerne man danach einen warmen Tee, eine heiße Schokolade oder ein dickes Stück Kuchen isst, um sich wieder aufzuwärmen.

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Der Januar bringt Schnee und ich bringe euch warme, gebackene Haferflocken.

Am Wochenende gehe ich gerne in der Früh spazieren, wenn noch kaum ein Mensch unterwegs ist…vorausgesetzt ich schaffe es aus dem Bett. Ist aber diese Hürde erst einmal überwunden, wird man mit dem schönsten Licht des Tages und einer einmaligen Atmosphäre belohnt. Alles ist noch ruhig und der ganze Tag liegt noch vor einem. Grandios.

Nach einer Stunde in der Kälte braucht es dann erstmal ein warmes, wohliges Frühstück.

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Grundrezept für Chia-Pudding

2014/01/17

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Ich habe ich wahrscheinlich dutzende Chia-Milch-Obst-Topping-Kombinationen durch, von denen die allermeisten, trotz teils fragwürdiger Optik (nicht abschrecken lassen!), wirklich gut geschmeckt haben. Deshalb veröffentliche ich jetzt mal eine Art Basic-Rezept anhand dessen munter rumgeschraubt werden kann.

Hier findet ihr zwei weitere Rezepte zu Chia Samen:

Die Zauberkraft der kleinen, schwarzen Samen liegt ja darin, Hokuspokus, Flüssigkeiten einzudicken. Nach einer gewissen Weile entwickeln die Chia-Samen eine dickliche, gel-artige Konsistenz eben wie Pudding. Wichtig ist die richtige Balance zwischen Flüssigkeit und Chia-Samen. Je länger sie wirken können, desto weniger Samen benötigt man.

Deshalb bereite ich den Chia-Pudding am liebsten vor dem Zubettgehen zu und lasse die Samen über Nacht wirken. So braucht man in etwa einen Esslöffel Chia-Samen auf 100 ml Flüssigkeit. Ich würde die Chia-Samen aber mindestens 3 Stunden einwirken lassen, dann kommt man auf etwa einen gehäuften bis 1 1/2 EL.

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Wo kriegt man die Chia-Samen eigentlich her?

Weil ich nicht groß rumsuchen wollte habe ich meine einfach auf Amazon bestellt und kann mich über die Qualität überhaupt nicht beklagen. Ich habe diese genommen*:

In gut sortierten Reformhäusern gibt es sie aber sicherlich auch schon zu kaufen. Der Preis beträgt meist etwa 10-15 Euro (leider nicht gerade günstig).

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Grundrezept: 100 ml Flüssigkeit + 1 gehäufter EL Chia-Samen

  1. Chia-Samen in die Flüssigkeit einrühren und mindestens 3 Stunden, am besten über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.
  2. Nochmal durchrühren, evtl. süßen und mit Früchten, Nüssen etc. garnieren

 

Rezeptvorschläge:

Flüssigkeit: Milch, Kokosmilch, Hafermilch o.ä. vegane Milchalternativen, Fruchtsaft

Süßungsmittel: Agavendicksaft, Ahornsirup, Honig, Vanilleextrakt

Obst: Beeren, Bananen, Birnen, Äpfel…eigentlich alles was ihr mögt.

Topping: Nüsse, Kokosflocken, Schokoraspeln, Haferflocken

chia-pudding-2neuFür den gezeigten Chia-Pudding habe ich genommen: 2 EL Chia-Samen auf 200ml Hafermilch, gesüßt mit 1 EL Agavendicksaft. Dazu gab’s aufgetaute TK-Beerenmischung und geröstete Mandelblättchen.

*Das ist ein affiliate link. Das heißt wenn ihr darauf klickt, bekomme ich eine kleine Provision. Die Chia-Samen habe ich mir selbstverständlich alleine und aus freien Stücken gekauft. Den Link habe ich erst im Nachhinein eingefügt.

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