Anderes

Dinge im Oktober.

2014/10/03

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Au Revoir August (ein Instagram Rückblick)

2014/09/01

Anfang des Monats habe ich einen schönen Artikel in der Süddeutschen gelesen. Es ging um das einzigartige Gefühl der großen Ferien. Tage, die sich endlos aneinander reihen und Zeit, die zu Erinnerungsfetzen verschmilzt. Der Geruch des Badesees an einem heißen Sommertag, der Geschmack von Zitroneneis, in der Abendsonne über den stolprigen Weg nach Hause radeln. Tage einfach mit Nichtstun verbringen und dabei kein schlechtes Gewissen haben, sich gewissermaßen selbst finden. Entschleunigung nennt man das heute, glaube ich.

Jedenfalls hat mir der Artikel sehr zugesagt und beschreibt auch gut, wie ich meinen August größtenteils verbracht habe, namentlich mit Nichtstun (auch wenn sich das schlechte Gewissen, dennoch ab und an gemeldet hat).

Stepanini hat auf ihrem Blog auch ein paar schöne und wahre Zeilen dazu geschrieben, die ich euch sehr an’s Herz legen kann.

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Gesucht und gefunden, ein Feld voller Sonnenblumen und der Himmel so blau! / Alles in allem ganz schön gesund gegessen zum Beispiel mit Kräuterpannkuchen, Rucola und Avocado.

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Einfach mal die Ruhe an einem Wochenende genossen / Fast wie Kuchen zum Frühstück, Baked Oatmeal.

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Die ersten Feigen gekauft und lange angeschmachtet bevor ich sie dann endlich mal gegessen habe. Für mich eine der optisch vollkommensten Früchte überhaupt und wir wissen, das Auge isst mit!/ Zum ersten Mal Sushi gemacht und kläglich gescheitert. So lange in der Küche gestanden um beim Maki-Rolle-Schneiden zu versagen *Quetsch*…geschmeckt hat’s trotzdem.

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Gen Ende wurde es beinahe herbstlich. Das hieß konkret: Tee trinken, lesen und so langsam wieder zurück in den Strickmodus gehen. Dabei habe ich endlich meinen Pullover fertig stricken können. Der nächste liegt schon auf den Nadeln!

 

Nach und nach verabschiedet sich der Sommer und während alle so langsam aus ihren Urlaub zurückkehren, gehe ich erst noch auf die Reise. Während ihr das lest bin ich schon auf der schönen Insel Hiddensee, ein paar ruhige Tage genießen bevor es für mich Mitte September auch gen Süden geht. Habt einen schönen September!

Au Revoir Juli | Ein Rückblick in Instagrambildern

2014/08/01

Wie immer viel zu schnell vorüber ging der Sommer- (und Geburtstags-) Monat Nummer zwei Juli. Ich kann mich an keinen Sommer erinnern, welcher durchgehend so schön und warm war. Denke ich an vergangene Sommer denke ich an verregnete Julitage, in denen einem beinahe herbstlich zumute war. Das muss natürlich so ganz und gar nicht stimmen, denn die Erinnerung und Gedanken spielen ja öfter mal Streiche. So erinnert man sich gerne entweder nur an die besonders schönen oder besonders schlechten Momente im Leben.

So schön und fleissig die Sonne im Juli anno 2014 nun auch war, so (be-) drückend erschien mir die Hitze jedoch an manchen Tagen. Schlaflose Nächte und träge Nachmittage haben mich geplagt und mich manchmal still und heimlich wünschen lassen es wäre schon Herbst. Natürlich würde ich so etwas nie laut sagen. Sonst heißt es noch ich wäre Schuld, wenn der Sommer plötzlich ein jähes Ende fände.

Also lasst uns noch einige Wochen den Sommer auskosten, die die Fülle an frischem Obst genießen, viele Gläser Marmelade kochen und Abkühlung in frischen Seen suchen.

 

insta juli 1

Im Juli gab es  bei mir Pfirsiche en masse nicht nur pur sondern auch in Kuchen & Crumble / Stricken geht auch im Sommer (Schal von Brooklyn Tweed) /  Sommerobst: Kirschen & Stachelbeeren

 

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Noch mehr Pfirsich steckt in dieser Sommermarmelade / Morgendlicher Blick aus dem Küchenfenster, ich bin so stolz auf das viele Grün / Zum Frühstück kleine Blaubeerdatschi aus dem Buch Wilde Beeren*
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Nach Brasilien kommt Berlin- der „Partytruck“ der deutschen Nationalmannschaft ganz nah / Upside-down Zwetschgenkuchen / Hellblauer Himmel und Fluffwolken über Berlin

 

insta juli 4Das letzte Juliwochenende in die Heimat gefahren, dabei den frischen Morgennebel genossen/…ein Kirscheis gegessen/ …und noch mehr Kirschen gegessen

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DSLR Basics Teil 3 | Richtig Fokussieren

2014/07/18

Letzte Woche ging’s um die Einstellungen und Belichtungsmodi eurer DSLR-Kamera. Heute dreht sich alles um den Fokus!

Wer kennt das nicht? Unscharfe Bilder, die einem erst später beim Durchsehen der Bilder auf dem PC auffallen. Leider ist es so, dass auf dem Kameradisplay die Motive immer etwas schärfer aussehen als sie es tatsächlich sind, deshalb ist exaktes scharf stellen auch so wichtig! Für das richtige Fokussieren sind zwei Einstellungen bedeutsam. Einmal der Fokus selbst und einmal das Fokusmessfeld also der Bereich des Bildes, in dem scharf gestellt werden soll.

 

Die Fokusarten

fokus

AF-A
(Autofokus-Automatik)
Kamera wählt automatisch zwischen AF-S (unbewegtes Motiv) oder AF-C (bewegtes Motiv)
AF-S
(Einzel-Autofokus)
Für unbewegte Motive, die Schärfe ändert sich nach dem ersten Scharfstellen nicht mehr
AF-C
(Kontinuierlicher Autofokus)
für sich bewegende Motive, die Kamera versucht den Fokus mitzuführen
MF
(Manueller Fokus)
Der Fotograf stellt selber scharf

Manchmal kann die Kamera nicht automatisch scharf stellen, weil

  • wenig Kontrast zwischen Motiv und Hintergrund herrscht (z.B. Motiv und Hintergrund in der selben Farbe oder Fotografieren bei Dunkelheit)
  • das Motiv aus regelmäßigen geometrischen Mustern besteht (z.B. in der Architekturfotografie)
  • sich das Motiv halb im Schatten befindet
  • das Motiv viele kleine Details enthält (z.B. eine Blumenwiese)

Der Autofokus

Der Autofokus wird scharf gestellt, wenn der Auslöser zur Hälfte durchgedrückt wird (meist hört man dabei den Motor der Kamera arbeiten).  Auf dem Display erscheint dann meist ein kleines Rechteck (oder mehrere kleine Kästchen, je nach Kamera), welches das Messfeld (= der Bereich auf den scharf gestellt wird) kennzeichnet. Es befindet sich meist in der Mitte/ im Vordergrund des Bildes, kann aber mit den Pfeiltasten auf der Rückseite der Kamera verschoben werden. Das ist hilfreich, wenn ihr auf Dinge fokussieren wollt, die sich nicht im Vordergrund/ in der Mitte des Bildes befinden.

fokusmessfeldbsp

beispielAuf dem Bild könnt ihr sehr gut erkennen, wie der unterschiedlich gesetzte Fokus wirkt. Während im linken Bild die Betonung auf den Blaubeeren liegt, werden im rechten Bild die Blümchen betont.

 

 Der Manuelle Fokus

Der manuelle Fokus eignet sich sehr gut für sogenannte still-life-Aufnahmen (ich benutze ihn für alle meine Food-Fotos) oder für schwierige Lichtsituationen (s.o.) in denen der AF-Modus der Kamera nicht mehr gut funktioniert. Dafür müsst ihr am Rand des Objektives den kleinen Schalter von A auf M stellen und auch auf dem Display auf MF stellen.

Es gibt auch Objektive, die haben keinen Automatikfokus und müssen deshalb von Hand scharf gestellt werden. Für das manuelle scharf stellen dreht man das Objektiv am Fokusring bis der gewünschte Bereich im Display oder Sucher scharf abgebildet wird.

fokusring

 

Die Messfeldsteuerung

messfeldsteuerung

EinzelfeldDer Benutzer wählt mit den Pfeiltasten das Messfeld aus und die Kamera stellt nur im ausgewählten Bereich scharf für unbewegte Motive
Dynamisches MessfeldDer Benutzer wählt das Messfeld selbst aber die Kamera stellt weiter scharf, wenn sich das Objekt aus dem Messfeld herausbewegt (bei AF-A/AF-C)für sich unkontrolliert bewegende Motive
Automatisches MessfeldKamera erkennt das Motiv automatisch und wählt das Fokusmessfeld aus

[highlight]Das Messfeld ist u.a. der Bereich des Bildes, in dem scharf gestellt werden soll.[/highlight]

Das Messfeld ist nur für die Autofokusarten von Bedeutung, da ihr beim manuellen Fokussieren ja selbst festlegt wo und was scharf abgebildet werden soll. Wie ihr in der Tabelle sehen könnt, gibt es verschiedene Arten das Messfeld festzulegen.

Manchmal hat man das Problem, dass die Kamera es nicht schafft auf den gewünschten Bereich scharf zu stellen (vor allem, wenn sich dieser Bereich an der Seite oder im Hintergrund befindet). Hier kann man versuchen den Fokusspeicher zu aktivieren. Dazu positioniert ihr das gewünschte Motiv im Messfeld und stellt scharf (=Auslöser halb drücken). Als nächstes drückt ihr, mit weiterhin halb gedrücktem Auslöser, auf die AF-L/AF-S Taste. Den Auslöser könnt ihr nun wieder los lassen, während die AF-L/AF-S Taste gedrückt gehalten wird. Jetzt könnt ihr euer Bild so ausrichten wie ihr wollt, ohne dass sich der vorher festgelegte Fokus (und die gemessene Belichtung!) verändert.

Klingt kompliziert, ist es aber nicht- einfach mal ausprobieren!

 

Fazit

Für meine Food Fotos benutze ich in 99,9 % der Fälle den manuellen Fokus, weil es einfach viel schneller und präziser geht den Fokuspunkt zwischen Vorder- und Hintergrund zu variieren (und weil mein Lieblingsobjektiv sowieso nur manuell funktioniert). Es ist allerdings wichtig zu wissen, dass je weniger Tiefenschärfe (verschwommener Hintergrund) ihr habt (=je größer die Blende ist / kleine Blendenzahl), desto kleiner der scharfe Bereich ist. Das heißt bei weit offener Blende ist es schwieriger exakt zu fokussieren.

Was auch zu unscharfen Fotos führen kann, ist eine zu lange Belichtungszeit bzw. wenn die Kamera beim Auslösen zu stark bewegt wurde. Das Foto sieht dann komplett verwackelt aus. Solche Verwackelungen passieren gerne mal, wenn es schon etwas dunkler ist und die Kamera die Belichtungszeit verlängert (Im P- oder A-Modus). Hier kann man versuchen den ISO-Wert zu erhöhren oder/und die Kamera auf einem (evtl. improvisiertem) Stativ zu platzieren. Nicht zuletzt sollte kann versuchen die Belichtungszeit zu verkürzen.

Hier geht’s zu:

DSLR Basics | Lerne deine Kamera kennen (und lieben)

2014/07/11

Juhu, es ist Freitag und das heißt es ist Zeit für für ein bisschen DSLR Basics!

Die richtige Lichtquelle, die Blende, die Belichtunsgzeit und den ISO-Wert habe ich letzte Woche knapp und knackig vorgestellt (Automatik aus! 5 Basics, die du über deine DSLR wissen musst). Heute geht es zugegebenermaßen ein bisschen trockener zu aber das Thema ist deshalb nicht weniger wichtig. Es geht um die wichtigsten der vielen kleinen Knöpfe, Hebel und Einstellungen an der Kamera.

(Ich habe eine Nikon aber bei den meisten Kameramodellen ist der Aufbau sehr ähnlich)

Ich denke am Anfang ist es wichtig die verschiedenen Modi der Kamera kennenzulernen.

 

Die Aufnahmemodi

(sie lassen sich mit dem Modus-Wählrad einstellen)

kamerafunktionen1

 

  • M ->Manuelle Steuerung. Alle Parameter werden von Hand eingestellt (also Blende, Belichtungszeit, ISO-Wert, Weißabgleich etc.). Ich persönlich benutze den M-Modus meist nur zusammen mit einem Stativ und wenn ich viel Zeit habe. Für den Anfang würde ich ihn auch nicht empfehlen, weil relativ schnell Fehler passieren können. Am Ende ist man mit 90 % der gemachten Bilder nicht zufrieden und verliert schlimmstenfalls die Lust an der Fotografie (alles selbst erlebt). Ich denke es ist besser zuvor die Halbautomatik-Einstellungen kennenzulernen.
  • A/ Av -> Aperture (=Blende). Der A-Modus ist ein Halbautomatik-Modus, bei dem der Fotograf die Blendenöffnung festlegt, während die Kamera den Rest erledigt. Parameter wie ISO-Wert, Weißabgleich etc. können geändert werden aber eben nicht die Belichtungszeit. Den A-Modus benutze ich für die meisten meiner Bilder wenn es schneller gehen muss oder ich unterwegs bin.
  • S/ Tv -> Shutter Speed (=Belichtungszeit). Der S-Modus ist ebenfalls ein Halbautomatik-Modus, bei dem der Fotograf die Belichtungszeit selbst festlegen kann, die Kamera erledigt den Rest. Trotzdem können Änderungen am ISO-Wert und anderen Parametern (nur eben nicht die Blende) getätigt werden. Der S-Modus ist gut geeignet um bewegte Objekte festzuhalten. Soll die Bewegung fließen (Belichtungszeit lang) oder lieber einfrieren (Belichtungszeit kurz)?
  • P -> Programmautomatik. Das böse P-Wort ;) Obwohl der Automatikmodus in der DSLR-Fotografie ziemlich verteufelt wird, eignet er sich doch ganz gut für schnelle Schnappschüsse, wenn man keine Zeit hat groß an den Belichtungsparametern rumzuschrauben und man einfach schnell mal „draufhalten“ möchte
  • Die Motivmodi -> Die kleinen Symbole am Einstellrädchen kennzeichnen ganz bestimmte Motivmodi wie Portraits, Makro-Aufnahmen, Landschaftsaufnahmen etc. Meiner Meinung nach sind auch diese eher für „überlegte“ Schnappschüsse geeignet. Denn wozu hat man eine tolle (und teure) DSLR, wenn man deren kreatives Potential gar nicht ausschöpft?

 

Das Display

DisplayDSLR

Auf dem Display werden unter anderen die festgelegten Einstellungen angezeigt und man hat die Möglichkeit bestimmte Parameter zu ändern.

Von oben links im Uhrzeigersinn:

  • Oben links wird der Kameramodus angezeigt (A-, S-, M- oder P-Modus)
  • Mittig auf dem Display werden Belichtungszeit (hier 2″) und Blende (hier F8) angezeigt
  • Ganz oben in der Leiste auf der rechten Seite findet man die Bildqualität und Bildgröße des resultierenden Bildes. Hier kann man auch einstellen zwischen jpeg- und raw-Datei, was später bei der Bildbearbeitung eine Rolle spielt.
  • Weißabgleich (hier auf Automatik). Meist gibt es neben der Automatik voreingestellte Weißabgleichprogramme für verschiedene Lichtsituationen wie direktes Sonnelicht, bewölkter Himmer, Kunstlicht etc. Natürlich ist es auch möglich den Weißabgleich manuell festzulegen.
  • ISO-Wert -> wichtig für die Belichtung des Bildes
  • Fokusart -> hier gibt es meist mehrere Fokusarten zur Auswahl. Es gibt mehrere Automatikfokusarten (AF) , die je nach Auswahl für bewegte oder unbewegte Motive geeignet sind. Selbstverständlich gibt es auch hier die Möglichkeit manuell scharf zu stellen (MF)
  • Messfeldsteuerung -> zeigt an, wie das Messfeld für den Automatikfokus gewählt wird. Hier gibt es meist die Möglichkeiten zwischen Einzelmessfeld, dynamischem Messfeld und automatischem Messfeld zu wählen. Bei der Auswahl spielt es eine Rolle, ob sich das Motiv (unkontrolliert) bewegt oder nicht.
  • Belichtungsmessung -> hier kann man meist zwischen Matrix-, Mittenbelichtungs- und Spotmessung wählen. Je nachdem für welchen Modus man sich entscheidet, wählt die Kamera anhand der Helligkeitsverteilung, Farbe und Bildaufbau die Belichtung.
  • Belichtungskorrektur -> Diese lässt sich separat an der Kamera einstellen, wenn das Motiv zu hell oder dunkel wiedergegeben wird. Der Knopf, bei meiner Nikon oben rechts neben dem Auslöser, ist meist mit Av und einem Plus-und Minussymbol beschriftet. Soll das Bild heller gegeben werden muss ein positiver Korrekturwert, also plus xx, eingegeben werden.
  • Blitzbelichtungskorrektur -> hiermit wird der Blitz, der von der Kamera vorgeschlagen wird, verändert
  • Graphische Darstellung von Blende und Belichtungszeit

 

Puh ist das viel! Am Anfang habe ich wirklich immer alles vergessen. Besonders für das Zusammenspiel zwischen Blende und Belichtungszeit habe ich ewig gebraucht, um es wirklich zu verstehen!

Am Anfang reicht es aus viele von diesen Parametern erstmal in irgendeiner Form auf Automatik zu stellen und sich eben lieber mit Blende und Belichtungszeit vertraut macht. Trotzdem will ich euch nicht verschweigen, welche von den Funktionen ich persönlich am wichtigsten finde (blaue Box).

 

Zusammenfassung:

ModusWas wird eingestellt?Für welche Aufnahmesituationen?
P (Programm)automatische Einstellung von Blende und Belichtungszeit
Andere Parameter können verändert werden (ISO, Fokus etc.)
Für spontane Schnappschüsse
S (Blendenautomatik)Belichtungszeit manuell
Blende automatisch
Andere Parameter können verändert werden
Festhalten von bewegten Objekten
Bewegungen einfrieren -> kurze Verschlusszeit
Bewegungen fließen lassen -> längere Verschlusszeit
A (Zeitautomatik)Blende manuell
Belichtungszeit automatisch
Andere Parameter können verändert werden
Für fast alle Motive geeignet, insbesondere unbewegte Objekte
Unscharfer Hintergrund -> Blende auf (f/2)
Scharfer Hintergrund -> Blende zu (f/8)
M (Manuell)Belichtungszeit und Blende manuell
alle anderen Funktionen ebenfalls manuell
Für schwierige Lichtbedingungen

[alert_box style=“info“ close=“no“ custom_class=““]Tipps

  • Sofern man keinen manuellen Weißabgleich macht, finde ich den automatischen Weißabgleich am originalgetreusten. Ich habe auch das ein oder andere Mal versucht mit den anderen Weißabgleichmodi zu fotografieren, war aber mit dem Ergenis nie wirklich zufrieden, weil mir die Farben einfach zu sehr verfälscht waren.
  • Der ISO-Wert ist ein Muss und kann großen Einfluss auf die Belichtung eurer Bilder haben, deshalb würde ich ihn immer manuell einstellen.
  • Auch die Belichtungskorrektur kann die Fotoqualität entscheidend verbessern und sie ist so einfach einzustellen.
  • Noch ein Wort zum Fokus. Ich fokussiere bei still-life-Aufnahmen fast immer manuell aber ich denke hier ist man mit dem ganz normalen Autofokus (AF-A) gut bedient. Wichtig ist hier jedoch das korrekte Messfeld festzulegen um mehr kreativen Spielraum beim fokussieren zu haben (mehr dazu nächstes Mal).
  • Im Zweifelsfall immer ausprobieren, korrigieren und viele, viele Fotos schießen

[/alert_box]

Viele von den oben genannten Punkten sind nochmal für sich genommen große Themen, deshalb konnte ich vieles nur anschneiden. Über die ein oder andere Funktion (Fokussieren, Weißabgleich, die Belichtung im Detail etc.) wird es demnächst noch Beiträge geben. Also bleibt dran!

Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen DSLR-Rookie ein wenig weiterhelfen, viel Spaß beim Fotografieren!

Automatik aus! 5 Basics, die du über deine DSLR wissen solltest + Infografik

2014/07/04

Heute geht’s um ein Thema, welches mir neben dem Kochen und Backen sehr am Herzen liegt – die Fotografie.

Fangen wir gleich an! Es geht um die 5 wichtigsten Dinge, die du über das Fotografieren mit einer Spiegelreflexkamera wissen solltest um sich ein für allemal vom Automatik-Modus zu verabschieden (wenn du es bist jetzt noch nicht getan hast).

DSLR Basics infographic

1. Die Lichtquelle

Licht ist ALLES in der Fotografie! Das ist nichts Neues aber ich finde, man kann es nicht oft genug betonen. Ich persönlich finde natürliches Licht, also Tageslicht am schönsten. Ich benutze meinen Blitz (fast) nie aber es gibt auch coole Effekte, die man mit dem Blitz erzeugen kann.

  • Meide direkte Sonneneinstrahlung in der Mittagszeit und am frühen Nachmittag! Da das Sonnenlicht senkrecht auf die Erde fällt, schluckt es Farben und erzeugt harte Kontraste. Das Motiv wirkt flach und fade.
  • Das beste Licht findest du am frühen Morgen und Abend, weil der Einfallwinkel der Sonne nicht so steil ist und das Licht viel weicher ist.
  • Für Foodies: ein dünner Vorhang aus hellem Stoff vor dem Fenster wirkt bei zu harter Lichteinstrahlung wahre Wunder

2. Die Belichtung

Die Belichtung ist die Menge an Licht, die letztendlich auf den Sensor der Kamera trifft. Sie entscheidet wie hell oder dunkel das Bild im Endeffekt wird. Die Belichtung lässt sich beeinflussen durch:

  • Die Blende
  • Die Belichtungszeit
  • Den Isowert
Anzeigen auf dem Display. Gelber Kreis: Belichtungszeit, roter Kreis: Blende, Pfeil: graphische Darstellung der beiden Größen. Links im Menü an dritter Stelle von oben steht noch der ISO-Wert (hier 400).

Anzeigen auf dem Display. Gelber Kreis: Belichtungszeit, roter Kreis: Blende, Pfeil: graphische Darstellung der beiden Größen. Rechts im Menü an dritter Stelle von oben steht noch der ISO-Wert (hier 400)

 

 3. Die Blende

Die Blende ist nichts anderes als die Größe der Durchtrittsöffnung für das eintretende Licht durch’s Objektiv. Einstellen lässt sich die Blende entweder im M-Modus (manuell= man stellt sowohl Blende als auch Belichtungszeit ein) oder im A-Modus (aperture= man stellt die Blendenöffnung ein, die Kamera legt die passende Belichtungszeit fest).

Die Blendenöffnung wird in f/x angegeben.

  • f/1.8 heißt die Blende ist weit offen, viel Licht trift auf den Sensor -> das Bild wird heller
  • f/22 heißt die Blende ist weit geschlossen, wenig Licht trift auf den Sensor -> das Bild wird dunkler

[highlight]Merke: Je kleiner die Zahl hinter dem f, desto größer die Blende. Je größer die Zahl hinter dem f, desto kleiner die Blende.[/highlight]

Und was bringt uns nun die Blende?

Blende offenBlende geschlossen
Nur ein kleiner Bereich im Bild wird scharf abgebildetEin großer Bereich im Bild wird scharf abgebildet
Verschwommener HintergrundHintergrund nicht verschwommen
gut bei: schlechten Lichtverhältnissen, Makro-Aufnahmen, Produkt- und Foodphotographygut bei: sehr guten Lichtverhältnissen, Landschaftsaufnahmen, Architekturaufnahmen

blende dslr

 

 4. Die Belichtungszeit

Die Belichtungszeit ist ein weiterer Faktor, der die Belichtungsqualität des Fotos beeinflusst. Sie bestimmt, wie lange das Licht auf den Sensor der Kamera fällt. Also kurze Zeit, wenig Licht, dunkleres Bild – lange Zeit, viel Licht, helleres Bild. Die Belichtungszeit lässt sich im M-Modus oder im S-Modus (shutter speed= man stellt die Belichtungszeit ein, die Kamera wählt die passende Blendenöffnung) einstellen. Angegeben wird sie als Bruch, also ist 1/500“ eine kurze Belichtungszeit und 1/8“ eine lange Belichtungszeit.

Was heißt das?

Lange BelichtungszeitKurze Belichtungszeit
viel Licht gelang auf den SensorWenig Licht gelangt auf den Sensor
führt oft zu Verwackelungendie Verwackelungsgefahr ist geringer
lässt Bewegungen "fließen"lässt Bewegungen "einfrieren"

belichtungszeit dsle basics

[highlight]Merke: Die Belichtungszeit wirkt auf alles was sich bewegt. [/highlight]

 5. Der ISO-Wert

Der ISO-Wert beschreibt die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Ein niedriger ISO-Wert ist wenig Lichtsensibel und daher bestens geeignet für sehr gute Lichtverhältnisse (z.B. Tageslicht bei klarem Himmel -> ISO 100 oder 200).

Ein höherer ISO-Wert ist angebracht bei schlechteren Lichtverhältnissen (ISO 400 oder 800) oder Dunkelheit (ISO 1600 oder 3200).  Ankommende Lichtsignale werden verstärkt. Allerdings „erkauft“ man sich durch einen höhren ISO-Wert ein Mehr an Rauschen bzw. grobkörnigere Bilder. (Was allerdings auch gerne als Stilmittel eingesetzt wird.)

 

Ich hoffe ich konnte einen kleinen Überblick über die Basics der Spiegelreflex-Fotografie geben.

Hier geht’s weiter:

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