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Moodboard Oktober

2016/10/05

moodboard_ocotber

Meine Fotoausrüstung für die Food Photography

2015/02/02

In den letzten Monaten habe ich über die Basics der DSLR-Fotografie, Funktionen der DSLR-Kamera und darüber wie man den Fokus richtig setzt geschrieben. Jetzt möchte ich einen ganzen Post dem Foto-Equipment widmen. Dabei geht es nicht nur über die Kamera und deren Zubehör selbst, sondern auch um spezielle Helferlein für die Food Photography.

1. Die Kamera

Ganz klar, ohne Kamera keine Fotos. Vor drei Jahren habe ich in eine Spiegelreflexkamera investiert und es seitdem nicht bereut. Der kreative Spielraum dem einen so eine Kamera bietet ist einzigartig. Für den Anfang (und auch darüber hinaus) ist sicherlich jedes gängige Einsteigermodell geeignet, besonders Nikon und Canon werden glaube ich gerne gekauft.

Ich selbst besitze eine Nikon D3100 und bin nach wie vor sehr zufrieden mit dem Modell, auch wenn es mittlerweile schon wieder ein wenig veraltet ist. Es lohnt sich auch immer nach gebrauchten Kameras zu schauen und/oder einem Vorgängermodell des gerade aktuellen Modells der jeweiligen Marke, wenn man etwas Geld sparen will (das gilt insbesondere auch für Objektive!)

2. Welches Objektiv?

Mit der Kamera fängt zwar alles an aber ich persönlich finde das Objektiv noch wichtiger. Die schlechte Nachricht ist, Objektive sind mitunter genauso teuer (oder teurer) als die Spiegelreflexkamera selbst. Die gute Nachricht ist, dass das 50mm f/1.8 Objektiv, welches ein absolut tolles Anfänger- und Allroundobjektiv ist, das günstigste unter den Linsen ist.

Wer einmal ein gutes 50mm Objektiv benutzt hat, wird die Linse, die mit der Kamera kam (und meistens nicht so toll ist) kaum mehr benutzen. Ich nehme mein Kit-Objektiv gar nicht mehr und würde beim nächsten DSLR-Kauf auch nur noch den Kamera Body, ohne Objektiv, kaufen. Das gesparte Geld kann man dann gleich in ein wirklich gutes Objektiv stecken.

Das 50mm Objektiv eignet sich gut für Food-Fotos, Stillleben, Blumen und andere Objekte, sowie Portraits

50mm objektiv

Vor einiger Zeit habe ich mir noch ein 35 mm f/1.8 Objektiv gekauft, um etwas mehr Weitwinkel zu haben. Das heißt im Klartext bei gleichem Abstand zum Fotomotiv passen mehr Dinge auf das Bild als bei einem 50mm Objektiv.

Das 35mm Objektiv macht sich gut für Landschaftsaufnahmen aber auch Portraits, Objekte und Food-Fotos, wenn etwas mehr Raum auf den Bildern sein soll.

35 mm objektiv

24mm objektiv

Die drei Fotos habe ich alle von der selben Stelle, also immer im gleichen Abstand zum Motiv aufgenommen. Man kann gut erkennen, dass bei geringerer Brennweite der Bildauschnitt größer wird. 

 3. Kamera Ausrüstung

Stativ: Gerade für die Food Fotos nehme ich oft mein Stativ zu Hilfe. Die Fotos werden insgesamt schärfer und bei schlechten Lichtbedingungen (ich grüße dich grauer Februar!) kann ich die Belichtung verlängern ohne dass die Bilder verwackeln. Ich habe  mir einfach das billigste Stativ auf amazon gekauft und bin relativ zufrieden damit. Weil unsere Wohnung so klein ist, ist es allerdings manchmal recht sperrig. Irgendwann würde ich mir wahrscheinlich mal ein Kugelkopfstativ leisten, weil es von der Bauart her viel flexibler ist.

Diffusor/Reflektor: Ein Diffusor ist eine leicht transparente Folie oder Stoff, durch die das Licht fällt. Dadurch wird hartes Licht, wie z.B. direktes Sonnenlicht weicher und mehr verstreut. Das Motiv wird viel sanfter und gleichmäßiger beleuchtet. Als Diffusor eignet sich gut ein dünner Vorhang vor dem Fenster aber man kann die Scheiben auch mit Pauspapier abkleben.

diffusor

Ein Reflektor ist eine Folie, die das Licht reflektiert und zurück auf das Motiv wirft. So kann die Gegenseite der eigentlichen Lichtquelle (also bspw. die dem Fenster abgewandte Seite) auch ausgeleuchet werden, was wiederum den Schattenwurf minimiert. Reflektoren gibt es mit verschiedenen Beschichtungen, wie silber, gold, weiß oder schwarz. Der silberne Reflektor wird dabei eher ein kühles Licht auf das Motiv werfen, während der goldene eine warme Nuance hinzufügen wird. Reflektoren lassen sich auch leicht selber basteln, indem man zum Beispiel Aluminiumfolie auf eine großes Stück Pappe aufklebt.
ohne Reflektor silberner Reflektor

Links ohne Reflektor: Licht kommt von rechts, Schatten ist links. / Rechts mit Reflektor: Auch die Gegenseite ist jetzt gut ausgeleuchtet, das Motiv ist ingesamt heller und der Schatten ist nur noch schwach ausgeprägt.

Ich habe mit vor einiger Zeit ein zusammenfaltbares Diffusor-/Reflektor-Set gekauft, was relativ günstig war und auch nicht so viel Platz wegnimmt. Insbesondere den Diffusor benutze ich sehr häufig, weil unser Küchenfenster keine Vorhänge hat und ich so das Licht, was mir oft zu hart ist, besser kontrollieren kann. Die Reflektorseite benutze ich nicht ganz so häufig, weil ich im Moment natürliche Schatten und eine unaufgeregte Ausleuchtung am schönsten finde.

 

4. Zubehör speziell für die Food Photography

Hintergründe:

Okay. Am liebsten hätte ich einen alten Eichenholztisch vom Flohmarkt auf dem ich mein Essen in Szene setzen könnte. Leider habe ich weder den Platz noch das nötige Kleingeld für so einen antiken Schatz deshalb müssen andere Untergründe herhalten. Für einen Foodblogger habe ich wahrscheinlich recht wenig Hintergründe und am meisten nehme ich doch einfach unsere Arbeitsplatte in Marmoroptik in der Küche. Da das Licht dort nicht immer so gut ist habe ich mir aus dem Baumarkt dünne Sperrholzplatten besorgt (steht da meist beim Resteholz rum und kostet meist unter einen Euro das Stück) und die bepinselt oder mit Folie beklebt. Gibt’s praktischerweise alles im Baumarkt.

Props:

Ich glaub ich bin beim Lieblingsthema der meisten Foodblogger angelangt. Geschirr und Dekozeugs! Von Natur aus ist der gemeine Foodblogger hübschen Schüsselchen, antikem Besteck und Servietten aller Art verfallen und so auch ich. Allerdings finde ich es auch immer schön den Überblick zu behalten und nicht so viel Zeugs anzuhäufen (was leider nicht in allen Lebenslagen klappt).

Als Grundstock eignet sich meiner Meinung nach schlichtes weißes Geschirr am besten. Zusätzlich kann man dann „Eyecatcher“ in besonderen Farben und Mustern kaufen. Auch nützlich ist es eine kleine Auswahl an  Stoff-Servietten und Tischtüchern zu haben. Ich persönlich mag natürliche Stoffe wie Leinen und Baumwolle am liebsten. Auch gut macht sich eine große schlichte Tischdecke oder ein Lacken in weiß als Untergrund.

Einige Sachen konnte ich auch schon auf dem Flohmarkt erstehen, wie das Besteck. Es lohnt sich auf jeden Fall ab und zu auf dem Flohmarkt vorbeizuschauen, denn oft findet man alte Schätze, die das spätere Motiv das gewissen Etwas geben können.

props
besteck
schüsseln [

Die Drei – Ein Jahresrückblick

2015/01/01

Die Sonne scheint, die Anzahl der Wölkchen am Himmel ist überschaubar und es weht ein munteres Lüftchen. Ich finde, dass so ein guter Start in’s neue Jahr aussieht. Ausmisten, Pläne schmieden, Listen schreiben, träumen und ein langer Spaziergang. Bevor ich aber den Blick gen 2015 richte, will ich noch einmal kurz zurück schauen.

Das erste volle Jahr für meinen Blog hat mir viel Freude und auch Arbeit gebracht. Im März gab’s neben dem Wechsel auf die eigene Domain auch einen Namenswechsel, meine Fotografie-Fähigkeiten haben einen Sprung nach vorne gemacht, ich habe viel Know-How dazu gewonnen und Einiges ausprobiert, das ich ohne dieses Blog wohl nie getan hätte. Danke auch für eure rege Anteilnahme an den Beiträgen, die zahlreichen lieben Worte und den netten Austausch! 

 

Und das war 2014 auf Juligold

Die 3 beliebtesten Beiträge 2014:

3 Beiträge, die nie veröffentlicht wurden

  • Eine kleine Inselliebe- Hiddensee : Eigentlich schade, dass ich diesen Beitrag einfach nie vernünftig zu Ende gebracht habe. Anfang September habe ich einen spätsommerlichen Urlaub auf der wundervollen Hiddensee verbracht und viele schöne Fotos und Tipps gesammelt.
  • Einfaches Dinkel-Vollkornbrot – Schritt für Schritt : Ich hatte sie so schön vorbereitet, die Schritt für Schritt Anleitung für ein einfaches Brot aus Hefeteig aber auch sie hat es unerklärlicherweise nie bis zur Veröffentlichung gebracht.
  • Ricotta Pfannkuchen mit Feigenkompott: Ganz einfach, die Pfannkuchen schmeckten grässlich!

Meine eigenen 3 Lieblingsrezepte:

Die 3 einfallslosesten Überschriften:

3 Sachen, die euch hier 2015 erwarten:

  • Endlich mehr Handarbeitsbeiträge! Ich hab’s mir schon lange vorgenommen aber ein Blick auf die 3 beliebtesten Beiträge zeigt es: ihr steht auf Omis und schicke Maschen.
  • Mehr Kochrezepte! Ja, wer soll denn den ganzen Kuchen essen, den ich hier zeige? Im letzten Jahr wurde in unserem  Zweierhaushalt eindeutig zu viel Kuchen und Süßkram konsumiert oder schlimmer, in den Müll entsorgt. Also mehr Alltagsessen von nun an.
  • Mehr Fototipps! Unter der Kategorie angefangen und nie zu Ende geführt liefe dieses Thema ganz oben, meine DSLR-Foto-Serie, die es immerhin zu drei Beiträgen geschafft hat. 2015 wird sie endlich fortgesetzt. Freut euch auf mehr Wissen zu Blende, Belichtungszeit, Bildkomposition und -bearbeitung!

Au Revoir Juni {Instagram Rückblick}

2014/06/30

DER Ohrwurm im Monat Juni (und bestimmt auch noch im Juli) und zugleich das faszinierendste Musikvideo, welches ich seit langem gesehen habe. (Okay ertappt, ich gucke ja eigentlich kaum noch Musikvideos. Zu alt! Alles hätte anders verlaufen können, wäre Viva Zwei nicht eingestellt worden! Und diese Aussage zeigt, wie alt ich wirklich bin.)

 

Während ihr euch nun idealerweise ein bisschen berieseln lasst, folgt ein dezenter Juni Rückblick in Instagram Bildern.

insta-juni-2Der Juni begrüßte uns mit brütend heißen Temperaturen. Zu heiß zum Kochen, zu heiß zum Schlafen und erst recht zu heiß um meinen Plan durchzusetzen wieder mit dem Joggen anzufangen. Stattdessen gab’s ein bisschen Cheesecake-Brownies (=vernünftige Alternative zum Joggen) und Chillen im Tiergarten mit meiner geliebten Omi-Decke.

instajunineu

insta-juni-3Hotter than my daughter (sprich: datta)! Sexy Aprikosen vor und nach dem Umstyling. / Ich war gefühlstechnisch nicht in der Lage die Erdbeere und den Lavendel ganz alleine im Lidl stehen zu lassen. Trotz der dunklen Vorahnung, dass beide auf meiner Fensterbank nicht (mehr) lange durchhalten

insta-juni-4In Potsdam gewesen und mich mit einem Haufen wildgewordener Frauen an viel zu kleinen Tischchen um bunte Stoffe und Reißverschlüsse geprügelt. Der Stoffmarkt Holland hielt nämlich Einzug. / Zum ersten Mal Cocktails gemacht. Hat geschmeckt, wird wiederholt!

insta-juni-5Mitte Juni war die Hitzewelle vorbei. Noch kein Grund für mich jetzt endlich mit dem Joggen anzufangen. Zu viel Regen.

insta-juni-6Schließlich das letzte Juniwochenende genutzt um der Heimat mal wieder einen Besuch abzustatten. Dabei dieses winzige aber bezaubernde Café (am Ende der Welt) entdeckt. Wer also mal (weit draussen) im Brandenburger Umland unterwegs ist… / Der Kuchen ist allerdings von mir und das Rezept gibt’s  Übermorgen.

schöne woche

Nigel Slater’s Tender Obst {Rezension}

2014/06/29

Gibt es in der Foodbloggosphäre jemanden, der Nigel Slater und seine tender Kochbücher noch nicht kennt? Nachdem Tender Obst im letzten Frühjahr (pünktlich zum Start der Obstsaison) erschienen ist, tingelten unzählige Bilder, Rezepte und Ovationen durch’s Netz. Genug um auch mich anzufixen! Mit einem stolzen Preis von etwa 40 Euro das perfekte Weihnachtsgeschenk, landete der schwere 600 Seiten Wälzer auf meinem Gabentisch. Mittlerweile habe ich viele Seiten gelesen sowie ein paar Rezepte nachgekocht/ -gebacken.

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Das beste aus drei Zutaten, was ich jemals gegessen habe

Für alle, die es nicht wissen. Nigel Slater ist ein Koch, der schreibt (O-Ton). Er ist als Kolumnist und Kochbuchautor bekannt geworden, zumindest drüben auf der Insel, die traditionell nicht bekannt ist für besonders raffiniertes Essen. Um es mal vorweg zu nehmen, raffiniert sind die Rezepte auch in Tender Obst nicht, dafür wunderbar simpel, ehrlich und überraschend. Mehrmals musste ich mich fragen, warum meine Wenigkeit auf diese oder jene Kombination noch nicht von alleine gekommen ist.

Bestes und eindrücklichstes Beispiel ist die einfache Himbeer Tarte. Obwohl es der Name schon verrät hätte ich nicht erwartet, dass die Tarte so einfach ist. Blätterteig, Sahne, beste Himbeeren, fertig. Und beim Essen? Vielleicht das beste aus drei Zutaten, was ich jemals gegessen habe.

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einfache Himbeer Tarte (mein Freund bestand auf Bananen…)/ Aprikosen-Couscous/ Schnelles Pfirsich-Himbeer-Dessert

Heimisches Obst

Das Buch ist alphabetisch nach den verschiedenen Obstsorten gegliedert, wobei Slater nur heimisches Obst abhandelt, welches er auch in seinem eigenen Garten, der ein Traum sein muss, anbaut. Bananen und Ananas sucht man hier also umsonst. Aber vom Apfel bis zur Weintraube ist alles dabei. Er schreib und beschreibt mit solch einer Inbrunst über seinen Garten, so dass in mir der Gartenneid in ungeahntem Ausmaße geweckt wird.

Slater gibt im Buch umfassende Auskünfte über Sortenvielfalt und Anbau der jeweiligen Obstsorten. Besonders hilfreich finde ich die Kombinationsstipps, welche zu jeder Obstsorte Erwähnung finden. Kaum hat man das Buch in die Hand genommen und durch die ersten Seiten geblättert fallen sofort die wundervollen Bilder in’s Auge. Hier findet sich kein perfekt durchgeplantes Foodstyling sondern eine rustikale Optik und natürliche Arrangements die den Inhalt gekonnt ergänzen. Ein Buch zum stundenlangen Durchblättern!

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Die Rezepte

Wie erwähnt sind die Rezepte schlicht gehalten und in der Regel schnell zubereitet. Es braucht meist keine aufwändigen Zutaten, vieles davon hat man zuhause. Zu den meisten Obstsorten gibt es auch einige deftige Rezepte aber es überwiegen die Süßen. Man findet viele Dessert- und Kuchenvariationen aber Eis, Marmelade oder Getränke werden erwähnt.

Tatsächlich erscheinen manchmal die Rezepte ein bisschen eintönig, so wird gefühlt in jedem dritten Rezepte nach Mascarpone oder Crème double verlangt (zumindest bei den Beerenrezepten). Auch sind einige Obstsorten recht knapp abgehandelt, wie meine geliebten Erdbeeren. Dennoch habe ich hier ein Buch vor mir,  in dem ich gerne blättere und das mich inspiriert eigene Rezepte zu kreieren.

Fazit

Ich muss hier einfach eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Wer viel Obst isst und auch gerne mal ein bisschen in der Küche experimentiert oder sogar die Möglichkeit hat selber Obst anzubauen, für den ist dieses Buch wie eine Bibel. Es finden sich zahlreiche Rezepte, Tipps und Tricks auf über 600 Seiten, die den Preis von 40 Euro mindestens aufwiegen. Ganz abgesehen davon ist der Wälzer auch optisch und haptisch wunderschön aufgemacht.

Zu guter letzt hat Slater einen unwiderstehlich, einnehmenden Schreibstil, der es unmöglich macht nicht für eine kurze Weile in (s)einem Garten zu verschwinden und von Obstbäumchen und lauen Sommernachmittagen zu träumen.

 

RezeptEinfache Himbeer Tarte

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Zutaten:
Blätterteig aus dem Kühlregal
Sahne + Zucker
Himbeeren (die besten, die ihr finden könnt)

Zubereitung:
Den Blätterteig zu einem großen Rechteck ausrollen und mit der Gabel einige Male in den Boden stechen. Bei 200 Grad 15-20 Minuten backen. Kurz auskühlen lassen.
Die Sahne steif schlagen, dabei nach und nach etwas Zucker einriegeln lassen. Auf dem Blätterteig verteilen.
Himbeeren im Ganzen auf der Tarte verteilen.

l i n k o p h i l e

2014/06/22

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Blütenstaub und Rosenduft

2014/06/13

Berlin macht es einem nicht immer einfach im Sommer. Bei über 30 Grad weht gerade mal ein trockener Luftzug über die Betonwege. Die Hitze wirft verschwommene Flimmerbilder über den Asphalt. Mitten auf der Straße sucht man rettenden Schatten nicht selten vergeblich. Zum Glück gibt es auch wohltuende Oasen. Sei es in Form belebter Cafés, kleiner Eisdielen oder unzähliger schattenspendender Parks inmitten der Großstadt. Der größte Park, der Tiergarten ist mehr als nur eine bloße Grünanlage. Zu Fuß kann man stundenlang durch die unzähligen Wege, die da so nette Namen wie Ahornallee oder Buchenweg tragen, flanieren. Einen kleinen See gibt es auch und sogar einen Garten im Garten.rosengarten1quoteflowerAn einem schönen Dienstag Vormittag bin ich zusammen mit meiner guten Freundin Bibi losgezogen um ein bisschen an unseren Fotografie-Fähigkeiten zu arbeiten (…und zu quatschen und ein bisschen Kaffee zu trinken) Vorbeigekommen sind wir auch am schönen Rosengarten, der fast ein bisschen versteckt im großen Tiergarten liegt. Durchquert man das gusseiserne Gartentor fühlt man sich beinahe wie in einer anderen Welt. Duftender Lavendel, Rosen in allen möglichen Nuancen und das leise Plätschern des Brunnens am Eingang begleiten beim Rundgang durch den Garten. Ist man müßig, lässt man sich in einem der überwachsenen Pavillons nieder, die etwas abseits des Weges stehen.rosengarten2rosengarten3rosengarten4Wer demnächst ein wenig Zeit hat oder nach blumigen Fotomotiven sucht, dem sei ein Spaziergang durch den Rosengarten im großen Tiergarten nahegelegt. Noch mehr blumige Impressionen gibt’s auf Bibi’s Blog zu bewundern.

Alles neu macht der März! {ein bisschen mehr von Allem}

2014/03/01

Juchhu, heute ist endlich meteorologischer Frühlingsanfang. Spätestens jetzt wird die Daunenjacke eingemottet und ein großer Frühlingsputz steht bevor. Auch hier wird es passend dazu ein paar Änderungen geben!

Kulinarithek ist jetzt schon ein halbes Jahr alt und geht einen Schritt vorwärts! Ich backe sehr gerne, deswegen gab es hier bis dato eine Menge Rezepte. Soweit so klar. Aber da ich nicht nur gerne in der Küche hantiere sondern auch viel mit meiner Kamera unterwegs bin und in jeder freien Minute irgendwas zum Stricken oder Häkeln in der Hand halten muss, soll von nun an auch diesen Themen ein bisschen mehr Raum gegeben werden. Blöderweise impliziert der Name „Kulinarithek“ eindeutig, dass es sich hier um Essen handelt. Und auch wenn ich mich nur ungern von dem Namen trenne (ich darf gar nicht sagen, wie lange ich damals überlegt hatte einen Geeigneten zu finden) soll doch etwas Neues her.

Ein bisschen universeller, ungezwungener und nicht an ein bestimmtes Thema bindend, so soll er sein. Um es kurz zu machen: ab sofort findet ihr mich jetzt (unter eigener Domain, ich bin ganz stolz!) auf juli-gold.de . Der Blog an sich ist und bleibt der Selbe, alle „alten“ Beiträge inkl. Kommentare sind mit umgezogen und ich hab der Einfachheit halber eine Umleitung erstellt. Bitte entschuldigt, wenn hier noch nicht alles rund läuft, ich tüftle noch ein bisschen an der Seite…

Ich hoffe der ein oder andere bleibt mir weiter treu und wünsche euch einen wundervollen Sonntag!

Unkulinarisches oder the making of (k)art(offeldruck)

2014/02/03

kissenbezug-kartoffeldruck-1

Und plötzlich war es Februar.

Wahnsinn wie schnell der Januar schon wieder vorbei gerast ist! Das schlimme daran ist ja, dass es einem eigentlich permanent so vorkommt, als würde die Geschwindigkeit der Zeit mit dem Alter exponentiell zunehmen, wie ein ICE-Zug der Stück für Stück beschleunigt und dann plötzlich im Eiltempo durch die Gegend brettert. Ich sehe es kommen, zweimal kurz geblinzelt und schon sind es draussen 30 Grad Celsius und wir laufen in Flatterkleidchen (oder kurzen Hosen, für die Herren unter uns) im Park spazieren. Da ist es gut nach einem Halt auszuschauen, um einmal tief durchzuatmen.

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Innehalten. Noch ist Winter.

Zeit einen Blick auf meine Winterliste zu werfen. Diese habe ich vor gut einem Monat erstellt, mit dem simplen Ziel Dinge festzuhalten, die ich im Winter noch erleben, machen oder herstellen möchte. Konzentration auf’s Wesentliche. Ziemlich fix war die Grapefruitmarmelade gekocht, an der ich mich noch immer, besonders am sonntäglichen Frühstückstisch, erfreue. Meine Strickjacke steht auch kurz vor der Vollendung, es müssen nur noch Arme dran.

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Ich stapfe einsam durch den Schnee…

2014/01/02

winterlisteAuch wenn die Tage schon wieder länger werden, lässt der erste Schnee hier in den nördlicheren Gegenden Deutschlands noch immer auf sich warten. Glücklichweise hält mich das nicht davon ab, eine Liste mit all den Dingen zu erstellen, die ich im Winter herstellen, genießen und erleben möchte.

Eine Listenschreiberin bin ich von Haus aus, doch dank mat & mi bin ich, aufgrund ihres Herbstzettels, auf den Geschmack gekommen. Eine Liste für jede Jahreszeit! Und während ich nun ganz fest an weiße, dicke Schneeflocken denke schreibe ich meinen…

Winterzettel

* Auf einem kleinen, umwaldeten See den ganzen Tag Schlittschuhlaufen. Zwei Wochen Minustemperaturen braucht es mindestens. Dazu dann eine heiße Thermosflasche voll Tee und Sandwiches für kurze Verschnaufpausen.

* Meinen Cardigan fertig stricken. *Nachtrag: Abgehakt! Wer das Ergebnis bewundern will, hier entlang!*

* Ausmisten! Endlich mal die in den letzten Monaten aussortierten Sachen auf Ebay und Co. verkaufen und mich jeden Tag von einer unnötigen Sache trennen.

* Es ist nie zu spät für Marmelade! Ich möchte welche aus Zitrusfrüchten machen. Orangen, Grapefruit, Mandarien. (Dazu dann leckere Scones  vielleicht?) *Nachtrag: Abgehakt! Hier ist das Rezept für bittersüße Grapefruitmarmelade*

* Einen langen Spaziergang im Schnee machen.

* Zwei Kissenbezüge nähen (und anschließend vielleicht besticken oder bedrucken.) Ideen gibt’s hier 1, 2, 3, 4 & 5*Nachtrag: Ebenfalls Abgehakt. Ich bin so fleissig!*

* Ein köstliches Brot backen und direkt im Anschluss noch warm verspeisen. Mhhh, ich finde es geht nicht über ein warmes, frisches Brot! *Nachtrag: Hier geht’s zum Brot!“

* Eine Ausstellung besuchen. Vielleicht diese oder jene? Oder doch die hier?

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