Mallorca zur Mandelblüte

2017/05/24

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Ist nun schon einige Wochen her und der nächste Urlaub ist wiederum fast in greifbarer Nähe aber dennoch wollte ich noch einige Bilder und Worte über unseren letzten Urlaub auf meiner Lieblingsinsel hier lassen. Es war der nunmehr vierte Mallorcaurlaub für mich und seit meinem ersten Urlaub dort wollte ich die Insel immer mal zur berühmten Mandelblüte besuchen. Die unzähligen Mandelbäume dort blühen von Mitte Januar bis etwa Anfang März. Die Blüte beginnt im Südosten und arbeitet sich dann nach und nach gen Westen vor bis sie zuletzt das Tramuntanagebirge erreicht. Wir waren in der zweiten Februarhälfte da und meine Angst, den Höhepunkt der Blüte zu verpassen hat sich glücklicherweise als unbegründet erwiesen.

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Nachdem ich auf Mallorca schon im 08/15-Hotel inklusive Animationsprogramm in einer der Touristenburgen, im schnuckeligen Fincahotel abseits im Tramuntanagebirge, im hippen Stadthotel direkt in Palma und in noch eingen Unterkünften mehr genächtigt hatte, fiel diesmal der Entschluss zur Anmietung einer eigenen kleinen Casa. Fündig wurden wir auf Fincallorca.com. Das ist keine Werbung aber ich kann diese Seite sehr empfehlen. Dort gibt es eine schöne Auswahl an tollen Häuschen, die meisten davon sogar recht stylish und viele mit eigenem Pool. Wir verbrachten also eine Woche in einer dieser Casas in der Nähe von Costitx, so ziemlich in der Inselmitte (die meiner Meinung sowieso viel zu sehr unterschätzt wird).

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Ein straffes Sightseeingprogramm gab es diesmal nicht. Es sollte ein entspannter Urlaub werden und das war er auch. Wie immer haben wir einen Abstecher nach Palma gemacht um ein bisschen zu shoppen und durch die Straßen zu schlendern. Ansonsten liebe ich es mir die verschiedenen Wochenmärkte auf der Insel anzuschauen. Gleich am Sonntag fuhren wir zum Wochenmarkt in Santa Maria del Cami, nicht weit von unserer Herberge. Dieser soll einer der schönsten auf der Insel sein und das war er auch. Ich konnte mich mit frischem Obst und Gemüse eindecken und bei einem Cortado oder auch zwei in einem der Cafés am Marktrand die Leute beim Schlendern beobachten. Es ist übrigens ein sehr schönes Gefühl wenn man aus dem winterlichen Deutschland kommt und einem plötzlich zwei Flugstunden später am Rande eines belebten Marktplatzes die Sonne das Gesicht kitzelt.

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Wie immer wurde auch ein Abstecher in das Tramuntanagebirge unternommen, die teilweise abenteuerlichen Serpentinenstraßen mit unglaublichen Ausblick auf’s Meer oder in die Täler begeistern immer wieder auf’s Neue. In Fornalutx konnten wir direkt am Parkplatz dicke Orangen pflücken und zum Saft pressen mit nach Hause nehmen. In Soller waren wir wie immer im Café Scholl und sind ein bisschen in der Stadt spazieren gegangen.

Nicht zuletzt konnte ich den Mann zu einer kleinen Wanderung überreden, die uns auf einen steinigen Gipfel im Südwesten der Insel geführt hat. Bergauf, schon oberhalb der Baumgrenze, galt es die kleinen Steinhaufen, welche den Weg wiesen nicht zu verpassen. Nach gut einer Stunde Aufstieg wurden wir mit einem wundervollen Blick über die Insel, den Blick gen Meer gerichtet belohnt.

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