Entries from März 2016

4 Tage in Ahrenshoop (unterwegs auf dem Fischland & Darß, Teil 1)

2016/03/27

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Ahrenshoop collage 1

Zur linken Seite die raue Ostsee, zur rechten Seite der ruhige Saaler Bodden. Schon die Anfahrt mit dem Auto nach Ahrenshoop auf dem Fischland ist ein Erlebnis für sich. Fischland-Darß-Zingst ist die schönste Halbinsel an der deutschen Ostsee (ist tatsächlich so!) – eine schmale Landzunge, welche zum großen Teil aus Nationalpark  besteht. Ahrenshoop liegt genau an der Grenze zwischen dem Fischland und dem Darß und ist weithin bekannt als Künstlerort. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts war Ahrenshoop Heimat einer Handvoll Künstler, die von der Unberührtheit des Landstriches und den Lichtverhältnissen an der Küste begeistert waren. Klein wie ein Dorf, beherbergt es heute zahlreiche Galerien, ein eigenes Kunstmuseum und eine Menge gemütlicher Einkehrmöglichkeiten.

Ahrenshoop muscheln

strand

Ahrenshoop Collage 2

Wo wohnen?

In Ahrenshoop gibt es zahlreiche Ferienwohnungen, Ferienhäuser und auch einige Bed & Breakfasts und Hotels. Wir haben uns für die Ferienwohnung im „alten Backhaus“ entschieden. Bewusst ohne Internet und mit traumhaften Blick auf dem Bodden liegt das Backhaus im Ortsteil Niehagen, etwas außerhalb des Zentrums. Einfach eingerichtet aber mit Allem was man zur Selbstversorgung braucht und sauber war es auch – wir waren sehr zufrieden mit der Wohnung.

Hier noch andere schöne Unterkünfte, die mir auch meiner Reisevorbereitung begegnet sind:

  • Ferienhaus Meersinn: super stylishes und modernes Interieur! Liegt allerdings mitten in einer dicht bebauten Bugalowsiedlung, in der es im Sommer sicherlich sehr laut wird. (wir sind einmal vorbeigelaufen und haben es uns von aussen angeschaut)
  • Das Seehaus : viel zu groß für nur 2 Personen und auch nicht gerade günstig aber wirklich das schönste Ferienhaus, welches mir auf meiner Recherche begegnet ist. Bestimmt toll für Familien oder wenn man in einer kleinen Gruppe reist.
  • Der Charolottenhof: kleines, sehr geschmackvoll eingerichtetes Hotel in mittlerer Preisklasse im Ortkern von Ahrenshoop. Ich denke für Paare ist es sicherlich gut geeignet.
  • The Grand: Das Luxushotel in Ahrenshoop, von außen optisch nicht wirklich ansprechend aber soll wohl doch sehr schön sein (Zimmer, Frühstück  und vor allem der Spa-Bereich). Hanna vom Blog Mint und Meer kann Schönes vom Hotel berichten.

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Schönes in Ahrenshoop:

  • Buhne 12: schönes Bistro/Café mit wunderbarem Ausblick auf die Ostsee. Sowohl im Sommer als auch im Winter lohnt sich ein Besuch. Wir haben gut eingepackt in Fleecedecken draussen gesessen und einen der ersten schönen Frühlingstage genossen.
  • Das Räucherhaus: kleines, uriges Fischrestaurant direkt am ruhigen Althäger Hafen (Boddenseite). Trotz Nebensaison gab es am Wochenende reichlich Bestellungen für die Tische,  in der Hauptsaison sollte man für den Abend auf jeden Fall reservieren.
  • Das Kunstmuseum in Ahrenshoop: übersichtliche, doch für die Ausmaße des Ortes beachtliche Ausstellung vor allem mit Werken der Künstlerkolonie aber auch wechselnde Ausstellungen. Der Eintritt ist mit 8 Euro relativ teuer, da man in 1 -1 1/2 Stunden eigentlich durch ist aber die Dauerausstellung ist wirklich sehenswert. Auch architektonisch ist das Kunstmuseum ein Highlight für sich.
  • Bunte Stube: kann man bei einem Spaziergang durch den Ort nicht verfehlen. Tolles, einzigartiges Buchgeschäft in welchem die Bücher eher nach dem Zufallsprinzip oder themenorientiert geordnet sind. Das „Durcheinander“ lädt sehr zum Schmökern und verweilen ein.

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Ansonsten ist die wirklich schön aufgemachte Webseite von Ahrenshoop sehr hiflreich. Im zweiten Teil geht’s um das Ahrenshooper Umland. Euch noch schöne Ostern!

Über Ordnung philosophieren {und dazu ein Glas Erdbeer-Kokos-Smoothie}

2016/03/13

cremiger erdbeer kokos smoothie

Ordnung, Übersicht und ein aufgeräumtes Umfeld schätze ich sehr, doch kenne ich leider kaum eine Person, die unordentlicher ist als ich. Ist es pure Faulheit, welche für dieses mysteriöse Paradoxon verantwortlich ist? Fluselige Wollmäuse tummeln sich in den Ecken und auch die Wäsche gammelt seit Wochen auf dem Wäscheständer vor sich hin (habe des Schockeffektes halber etwas übertrieben). Aber nach der Arbeit (und 45 Minuten Autofahrt) noch Hausarbeit? Mehr als die Spülmaschine auszuräumen (und dann, das ist das höchste der Gefühle, wieder einräumen) geht meist nicht.

Überall hinterlassen kleinen Häufchen mit Dingen meines täglichen Lebens Spuren. Zeitschriften, Wolle, (halb-)leere Teetassen, Socken, Notizbücher, Stifte, Taschentücher, iPad und so viel mehr. Mein Freund sagt, ich werde später mal ein ausgewachsener Messi (also nicht der Fußballspieler). Deshalb habe ich mir jetzt mal in den Kopf gesetzt ordentlicher zu werden, so mit fast 30 (OMG) Ende 20  ist das denke ich eine gute Sache. Wie passend kommt da der Frühling herbei, der ein bisschen Saubermachstimmung in die Bude bringt. Mal abgesehen von Boden wischen, Fenster putzen, Staubsaugen und den ganzen Krams lautet der Plan (erstmal den ganzen Scheiß raußschmeißen, konkret…)

  • jeden Tag eine Sache weggeben/ wegschmeißen, die ich nicht benutze
  • jedes (freie) Wochenende ein Ecke in der Wohnung auf den Kopf stellen und „entrümpeln“
  • mal gründlich den Kleiderschrank durchforsten. Dinge, die ich im letzten Jahr nicht getragen habe kommen weg.

Und da mir nun wirklich keine gute Überleitung einfällt, gibt’s das Rezept für einen  super leckeren Erdbeer-Smoothie ganz am Ende der Seite.

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Cremiger Erdbeer-Kokos-Smoothie

  • eine handvoll Erdbeeren
  • Saft einer kleinen Orange
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • 125 g Joghurt
  • Mark einer 1/2 Vanillestange
  • evtl. etwas Hanfsamen (oder ein anderes richtig tolles superfood eurer Wahl) zum Toppen

Die Erdbeeren zusammen mit dem Orangensaft pürieren und in eine kleine Kanne füllen. Kokosmilch, Joghurt und Vanillemark gut verrühren und ebenfalls in eine kleine Kanne füllen. Beides simultan in ein Glas gießen und mit Hanfsamen (oder andere tolle Sachen wie Nüsse, Chia-Samen etc) toppen

Wochenende nach Plan

2016/03/04

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Wer hat es bemerkt? In diese Woche hat sich ein zusätzlicher Tag eingeschmuggelt. Ein Tag, welcher sich Sekunde für Sekunde in den letzten vier Jahren angesammelt hat. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, an diesem Tag mal etwas zu machen, für das ich sonst keine  Zeit habe. Mal wieder Piano spielen. Endlich mal wieder zeichnen/malen. Einfach mal nach der Arbeit spazieren gehen. Nur leider wollte es der unglückliche Zufall, dass nun dieser 29.Februar ausgerechnet auf einen Montag fiel. Der Tag, an dem ich ich in der Regel nicht mehr schaffe, als mich mit zugequollenen Augen aus der Decke zu schälen, mir einen Kaffee zu machen, irgendwie den Arbeitstag zu überstehen (mehr Kaffee) und mir abends noch eine Serie reinzuziehen um dann auf der Couch einzuschlafen. Nun denn, wofür gibt es Wochenenden? Der grobe Plan lautet:

  • House of Cards die vierte Staffel, wie passend als zynische Begleitung zum aktuellen Wahlkampfgeschehen in den USA
  • Endlich mal wieder Zeitung lesen (die Zeit, digitales Probeabo). Etwas für das ich sonst keine Zeit finde.
  • In meinen jüngsten Kochbuchanschaffungen stöbern („A modern way to eat“ von Anna Jones, „Natürlich Backen“ von Amber Rose und „My new Roots“ von Sarah Britton) und leckere Dinge kochen
  • Wohlfühlküche am Wochenende. Pasta, Pizza oder doch lieber Pasta?

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