Entries from September 2015

Ein Spätsommernachmittagstraum

2015/09/19

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Sich die überraschend warme Septembersonne auf den Rücken scheinen lassen und die Arme nach den schönsten Äpfeln ausstrecken. Der späte Sommer oder frühe Herbst, wie man’s nimmt, ist doch eigentlich die schönste aller Zeiten im Jahr. Auch wenn sich meine Meinung darüber immer mal etwas ändert, sind die wenigen Wochen, in denen die Tage im feinem Nebeldunst erwachen, in denen nach der Kühle des Morgens die tiefstehende Sonne die jetzt kahlen Felder golden durchtränkt etwas ganz besonderes. Fast nur ein Momentum zwischen schwülen, schweren Sommertagen und von Regen durchzogenen, dunklen Herbstnächten.

Die Natur ist spendabel. Ganz in unserer Nähe gibt es eine verlassene Landstraße auf der kaum ein Auto verkehrt. Zu deren beider Seiten stehen hoch gewachsen, schwer behangene Apfel- und Birnbäume, um die sich keiner zu kümmern scheint. Das schönste Obst hängt unerreichbar in den dichten Baumkronen, doch auch in Armeslänge gibt es  (ein wenig sportlichen Ehrgeiz vorausgesetzt) schöne Äpfel und Birnen. Erst ein, dann zwei Körbe und schließlich noch der Ersatzbeutel (man weiß ja nie) sind auf der Rückfahrt gut gefüllt.

 

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Spätsommer in Dänemark

2015/09/10

16Ein sehnsüchtig erwarteter Urlaub, Anfang August im Land der glücklichsten Menschen der Welt. Dänemark! Es war eine lange Fahrt bis an die dänische Nordseeküste in Midtjylland zwischen Rinkœbing und Ulfborg, doch belohnt wurden wir mit einem schmucken roten Backsteinhäuschen, welches von einem riesigen Waldgrundstück gesäumt wurde. Im hinteren Teil des Gartens wurden wir von Unmengen an Blaubeersträuchern überrascht, die nur darauf zu warten schienen von den gerade erst reif gewordenen Beeren befreit zu werden.

Ansonsten haben wir uns eine Menge frischer Seeluft um die Nase wehen lassen, unsere Käsebeine beim Fahrradfahren gebräunt und die Füße in der kalten Nordsee erfrischt. Zum Baden in der rauen See hat es dann doch nicht gereicht aber zum Sonnen in ausgehangenen Gartenliegen war das Wetter gerade richtig.

Auch auf der anderen Seite gab es Wasser. Der Nissumfjord und der Stadil Fjord überraschten uns mit vielen kleinen Häfen, die idyllisch in einer riesigen Schilflandschaft versteckt lagen. Meist waren nur wenige Fischer unterwegs und die alten Boote lagen faul am Steg. Dänische Geruhsamkeit, eben rigtig hyggelig! Und immer tauchten wieder zwischen reifen Roggen- und Gerstenfeldern die wunderschönsten Backsteingehöfte auf. Wirklich eine Gegend zum Verlieben und Wiederkommen.
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