Apfel-Zimt-Kuchen mit Mandeln

2014/02/15

Manchmal sollte es einfach ein Apfel-Kuchen sein. Besser noch, ein warmer, kuschliger Apfel-Zimt-Kuchen!

Da pfeiff‘ ich drauf, ob es draussen nun herbstlich oder vielleicht sogar winterlich ist (das können wir ja hier vergessen), denn meiner bescheidenen Meinung nach ist ein guter, solider Apfelkuchen nie fehl am Platz. Ich horte Äpfel zu 90 Prozent des Jahres im Haus. Sie sind günstig, denkbar einfach zu bekommen und das ganze Jahr über erhältlich. So viel zum praktischen Teil, das muss auch sein. Nun kommt der kreative Part.

Äpfel gibt es in unzähligen Geschmacksnuancen und mindestens genauso viele Ideen fallen mir ein sie zu genießen. Süße Äpfel, die man am liebsten pur isst oder saure Sorten, die besser für Kuchen geeignet sind. Bei meinen Exemplaren handelte es sich, das muss ich ehrlich sagen, um Äpfel, die fast schon bereit für die Mülltonne waren. Eine Sorte also für sich. Doch da ich Essen aus Prinzip ungern in’s Jenseits befördere, musste eine Notlösung her und schon war der spontane Entschluss für diesen Apfel-Zimt-Kuchen geboren.

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Warum ich Äpfel so mag? Da muss ich etwas ausholen, denn schon in unschuldigen Kindertagen wusste ich dieses saftige Obst durchaus zu schätzen. Leider kommt nun keine Geschichte, wie ich im wunderschönen, geheimnisvollen Garten meiner Großeltern jeden Herbst köstliche Äpfel direkt vom Baum geerntet habe oder eine ähnliche gedankenverlorene Geschichte. Es ist viel einfacher. Meine Mutter hat mir schlicht und einfach fast jeden Abend einen Obstteller fertig gemacht, der in meiner Erinnerung eigentlich nur aus Äpfeln und ein bisschen Banane bestand.

(Schön, wenn einem Mutti das Obst schneidet.)

apfel-zimt-kuchen-5Wer also Äpfeln genauso verfallen ist wie ich und einen guten Apfelkuchen niemals von der Bettkante stoßen würde, dem gefällt dieses Rezept sicherlich.

Rezept frei nach dem Apple Skillet Cake von Joy the Baker.

Zutaten (für eine kleine Springform):

  • 60 g Vollkornmehl
  • 60 g Weizenmehl
  • 1 /2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 60 g Butter, zimmerwarm
  • 60 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 150 g Naturjoghurt
  • 1 großen Schluck Milch
  • 2 Äpfel
  • 1 Handvoll Mandeln, gehackt
  • 1 EL Zucker-Zimt-Mischung

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 190 Grad vorheizen (Ober-/Unterhitze). Das Mehl zusammen mit dem Backpulver, Natron und den Gewürzen zusammen in einer Schüssel mischen.
  2. In einer zweiten, größeren Schüssel die Butter mit dem Zucker, dem Ei und dem Vanilleextrakt mit dem Mixer cremig schlagen.
  3. Den Joghurt mit soviel Milch verrühren, dass er eine dickflüssige Konsistenz hat.
  4. Die Hälfte des Mehls zu der Buttercreme geben und mit dem Mixer verrühren, schließlich den Joghurt und den Rest der Mehlmischung hinzugeben. Fertig ist der Teig.
  5. Die Äpfel waschen und in dünne Scheiben schneiden. Den Kuchen in eine gefettete Springform füllen und mit den Apfelscheiben belegen. Mit gehackten Mandeln und der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen. Im vorgeheizten Ofen ca. 35-40 Minuten fertig backen.

Noch ein kleiner Tipp: Der Kuchen schmeckt am allerbesten, wenn er noch warm ist und mit einem Klecks Sahne. Der Apfelkuchen kann auch ganz schnell für 30 Sekunden bei mittlerer Wattzahl in der Mikrowelle erwärmt werden.

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