Kleines, skandinavisches Müslibrot

2014/02/06

Schon wieder ein Frühstücksrezept?

Schon wieder ein Frühstücksrezept. Punkt. Ich kann mir nicht helfen, aber das Frühstück ist nun mal meine liebste Mahlzeit des Tages. Auch, wenn es an manchen Tagen erst zur Mittagszeit stattfindet. Dann und wann freue ich mich sogar schon wie ein kleines Kind am Vorabend beim Zubettgehen auf das Frühstück am nächsten Morgen. Unnormal? Vielleicht. Möglicherweise sollte ich auch einfach nicht mehr hungrig in’s Bett gehen.

müslibrot5(links: Brot vor dem Backen mit flüssigem Honig bepinseln/rechts: Das Müslibrot schmeckt besonders gut mit süßen Aufstrichen)

müslibrot3Andererseits ist die Vorfreude doch berechtigt, wenn einen am Morgen ein richtig köstliches Frühstück erwartet. Heute gab es bei mir so ein Vorfreude-Frühstück. Der Haken war, dass es mich nicht erwartete. So ein Brot bäckt sich leider nicht von allein. Das gute Stück braucht seine Zeit, typisch Hefeteig eben, bis es schön aufgegangen ist. Praktisch veranlagte und vorausschauende Menschen (nicht so wie ich), können den Hefeteig schon am Vorabend zubereiten und den Teig ganz gemütlich über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Dann hat man am nächsten Morgen nur noch die Hälfte der Arbeit.

müslibrot2bDas Müslibrot erhält durch den Ahornsirup und die getrockneten Früchte eine leichte, natürliche Süße. Am besten schmeckt es mir mit Butter und/ oder mit Marmelade obendrauf (auf den Bilder habe ich meine jüngst gekochte Grapefruitmarmelade genommen), aber man kann es auch pur vorzüglich knabbern.

Wer sich jetzt zum Schluss noch fragt, was bitte an diesem Brot skandinavisch sein soll, dem sei gesagt, dass ich mich bei dem  Brot an ein Rezept eines Skandinavien-Backbuchs orientiert habe. Wie skandinavisch das nun wirklich ist, sei mal dahingestellt, aber die Vorstellung ein Stück Schweden zum Frühstück zu Essen wollte ich mir nicht nehmen lassen.

müslibrotFrei nach dem Müslibrot-Rezept aus dem Buch „Scandilicious Baking“ von Signe Johansen.

Zutaten für 1 kleines Brot:

  • 75 g Haferflocken, grobkörnig, + etwas mehr zum Besprenkeln des fertigen Brotes
  • 75 g Sahne
  • 125 g Weizenmehl
  • 125 g Dinkelmehl
  • 12 g Weizenkleie
  • 12 g Kokosraspeln
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL gemahlener Zimt, + etwas mehr zum Besprenkeln des fertigen Brotes
  • 10 g frische Hefe
  • 120 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 Handvoll getrockneter Früchte
  • 1 TL Honig, aufgelöst in 1 TL kochendem Wasser

Zubereitung:

  1. Die Haferflocken in der Sahne für etwa 15 Minuten einweichen.
  2. Währenddessen Mehl, Weizenkleie, Kokosraspeln, Salz und Zimt in einer großen Schüssel gut vermischen. Die Hefe mit dem Zucker in einer kleinen Schüssel so lange rühren, bis die Hefe flüssig wird (das dauert circa 1 Minute) und diese dann zu der Mehlmischung geben.
  3. Eine Mulde formen und darin Wasser und Sirup hineingießen.  Jetzt den Teig verkneten Wenn er zu trocken ist, noch mehr Wasser nachgießen. Ist ein homogener Teig entstanden, diesen an einem warmen Ort 40-60 Minuten gehen lassen, bis er sich in der Größe verdoppelt hat/ oder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. (Dann den Teig am nächsten Tag vor der Weiterverarbeitung ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.)
  4. Das Trockenobst (ich habe Aprikosen, Birnen und Cranberries genommen) in kleine Stücke schneiden und mit dem Teig verkneten. Diesen jetzt zu einem länglichen Oval formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und noch einmal an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen.
  5. Das Brot mit dem aufgelöstem Honig bestreichen und mit Zimt und Haferflocken bestreuen.
  6. Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad backen. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 190 Grad senken und weitere 30-40 Minuten backen. Zum Besseren Aufgehen des Teiges eine ofenfeste Schüssel mit Wasser in den Ofen stellen.

Wer genauso gerne selber Brot bäckt wie ich, der schaue mal hier vorbei. Bei Sugarprincess gibt es eine tolle Aktion rund um das Thema Brotbacken für Einsteiger!

7 comments

Leave a Comment

Theme by Blogmilk + Coded by Brandi Bernoskie